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Enormer Anmarsch

05.09.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(jg) Die USA sind die Nummer 1 in Nordamerika, Kanada folgt auf Platz 2. So verhält es sich auch mit den Bergen: Der höchste Gipfel (der Mount McKinley mit seinen 6194 Metern) steht im US-Bundesstaat Alaska, ihm am nächsten kommt im kanadischen Territorium Yukon: der Mount Logan. Der bringt es auf 5959 Meter.

Während die Amerikaner mit der Namensgebung ihres Rekordhalters mit ihrem 25. Präsidenten einen Politiker ehrten, würdigten die Kandier mit der Bezeichnung ihrer 1890 entdeckten höchsten Erhebung einen Wissenschaftler: William Edmond Logan, der in Montreal geboren wurde, aber in Wales in Großbritannien starb. Dazwischen sammelte er eine Auszeichnung nach der anderen ein. So berief ihn der französische Kaiser Napoleon III. 1855 in seine Ehrenlegion, im Jahr danach zog die britische Queen nach: Victoria erhob den Geologen in den Ritterstand.

Der Mount Logan gilt als einer der schwierigsten Berge Nordamerikas. So verwundert es nicht, dass er erst relativ spät zum ersten Mal bezwungen wurde: Fred Lambart, Andrew Taylor, Allen Carpé, William Wasbrough Foster und Norman Read hatten es im Juni 1925 alles andere als leicht. Da die Fliegerei noch in den Kinderschuhen steckte, musste sich das Quintett erst mal über 180 unwegsame Kilometer kämpfen, bis sie erst mal mit ihrer alpinistischen Großtat beginnen konnten. Ein enormer Anmarsch also.


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