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Eine andere Art zu leben

03.11.2017, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Journalistin Leila Dregger ist am Dienstag, 7. November, in der Alten Seegrasspinnerei zu Gast und berichtet über Ökodörfer

Weltweit leben Menschen in Ökodörfern. Das sind selbst gewählte Gemeinschaften, in denen neue Wege des Zusammenlebens ausprobiert werden. Gleichzeitig geht es darum, möglichst im Einklang mit der Natur zu leben. Die Journalistin Leila Dregger lebt in einem solchen Ökodorf und erzählt im Interview, wie dort das Leben ist.

Können Sie uns kurz beschreiben, was ein Ökodorf ausmacht?

Ein Ökodorf ist eine Gemeinschaft, die sich in fünf Aspekten der Nachhaltigkeit verpflichtet: sozial, ökologisch, kulturell, ökonomisch und in der Ausbildung. Es sind zum Teil Gemeinschaften, die sich extra gegründet haben (meistens im globalen Norden) oder traditionelle Dörfer, wo sich, oft unter dem Druck von Armut oder ökologischer Zerstörung, die Bewohner zusammentun und mehr Nachhaltigkeitstechniken anwenden. Ökodörfer sind auch Modelle für ihre Region, für mehr regionale Versorgung, für einen besseren Umgang mit den Ressourcen. Nachgewiesenermaßen leben Regionen auf, in denen es funktionierende Ökodörfer gibt, die Landflucht geht zurück, denn es gibt wieder Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten.

Wie viele Ökodörfer gibt es in Deutschland, wie viele weltweit? Sind diese alle im Verband Global Ecovillage Network (GEN) organisiert?


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