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Die Raucher sind kampflos auf dem Rückzug

16.01.2006, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In immer weniger Behörden, Firmen und Schulen darf geraucht werden – Bereits drei rauchfreie Schulen im Landkreis

Verbot oder demokratischer Beschluss? Über den richtigen Weg wird noch gestritten, doch das Ziel ist klar: in öffentlichen Räumen sollen Nichtraucher vor Rauchern geschützt werden. Ob in Behörden, Rathäusern oder Schulen, das Terrain für Raucher wird immer kleiner. Was politisch noch in der Diskussion ist, wird vielerorts bereits umgesetzt.

In anderen EU-Ländern ist man schon weiter. Dort herrscht vielerorts ein generelles Rauchverbot am Arbeitsplatz. In Deutschland arbeitet man noch mit Empfehlungen, eine letztendliche Entscheidung ist Sache des Dienstherren. Generell gilt nach Paragraph 3a der Arbeitsstättenverordnung das Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Die Nichtraucher können sich verbitten, dass in ihren Büros geraucht wird.

Doch der Arbeitgeber, so Dr. Jürgen Kalthoff, stellvertretender Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes, kann die Raucher nicht völlig verbannen, er muss, wenn gewünscht, einen Raum zur Verfügung stellen. „Sonst werden die Raucher diskriminiert. Jeder kann seinem Laster frönen, er darf nur niemanden dabei schädigen.“


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