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Nürtingen

Armut sichtbar machen

18.11.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tagung an der HfWU befasste sich mit der Situation Geflüchteter und mit Kinderarmut

Beim Herbstworkshop der Koordinationsstelle Wirtschaft und Umwelt an der Nürtinger Hochschule zeigten Vortragende verschiedener Fachdisziplinen unter dem Titel „Wer macht sich aus dem Staub?“ einen Blick auf Armut, Ungleichheiten und Marginalisierungen.

NÜRTINGEN (pm). Informationen und Daten zur Armut seien wesentlich, so die Meinung der Experten, ebenso aber die konkreten Lebenswelten der Menschen, die hinter den Zahlen stünden. „Wie viel Armut gibt es aktuell? Wer ist besonders betroffen? Was könnten wir tun, um die Situation Betroffener zu lindern?“, fasste Christian Arndt, der Leiter der Koordinatiosstelle, die Leitfragen zusammen.

Am Beispiel Geflüchteter zeigte Jürgen Volkert von der Hochschule Pforzheim im ersten Vortrag, dass bislang in Deutschland wenig über die Lebenswelten der Geflüchteten und insbesondere deren Hoffnungen und Erwartungen bekannt sei. Neben einer Einführung über verschiedene Armutskonzepte fokussierte sich Volkert insbesondere auf den sogenannten Verwirklichungschancenansatz, der es erlaubt, Armut nicht nur finanziell, sondern aus der Perspektive der Betroffenen zu verstehen. Insbesondere geht es hierbei darum, die vielfältigen Ursachen und die Bedürfnisse Betroffener über Einkommensfragen hinaus genauer zu verstehen.


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