Anzeige

Nürtingen

Am Ende des Ganges

26.01.2012, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(bg) „Kalkutta liegt am Ganges“ sang einst Vico Torriani. Damit hatte er auch völlig recht, Kalkutta liegt sogar am Ende des Ganges. Der Fluss ist mit 2600 Kilometern Länge der längste von Indien. Sein Quellfluss Bhagirathi entspringt im Himalaya aus dem Gletschertor Gaumukh (Maul der Kuh). Dort leben Asketen, die täglich in dem eiskalten Wasser baden. Durch den Zusammenfluss mit dem Alaknanda entsteht der eigentliche Ganges. Bei Haridwar verlässt er das Gebirge und fließt in die nach ihm benannte Ebene.

Am Ende trifft er sich mit dem Brahmaputra und bildet mit ihm gemeinsam das mit 140 000 Quadratkilometern größte Flussdelta der Welt. Dort finden sich die Mangrovenwälder der Sundarbans.

Den Hindus ist der Ganges heilig, er ist die Personifizierung der Göttin Ganga. Sein Wasser erfüllt eine ähnliche Funktion wie bei den Katholiken das Weihwasser. Im Fluss zu baden oder das Wasser zu trinken soll der Reinigung dienen. Jeder kennt die Bilder der Treppe in der heiligen Stadt Varanasi, wo sich die Hindus im Fluss waschen.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Jetzt direkt weiterlesen!

  • 14 Tage gratis alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

0,00 €

Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 43% des Artikels.

Es fehlen 57%



Anzeige

Nürtingen