Leserbriefe

„Wie ein Löwe für die Rinder gekämpft“

02.01.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elfriede Steckroth, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mit Härte gegen den Rinderflüsterer“ vom 19. Dezember. Es gibt in Stuttgart seit vielen Jahren einen Arbeitskreis „politischer Tierschutz“. Regelmäßig finden im Stuttgarter Landtag Treffen zum Thema Tierschutz statt. Die Veranstaltungen wurden lange Jahre von Renate Rastätter (bildungspolitische Sprecherin der Grünen im baden-württembergischen Landtag und auch zuständig für Tierschutz) geleitet.

Seit letztem Jahr leitet Reinhold Pix den Arbeitskreis. Auch der sogenannte „Rinderflüsterer“ Maier und ich sind in diesem AK mit dabei. Die Grünen haben sich seit Jahren das Thema Tierschutz auf die Fahnen geschrieben und damit gepunktet. Jetzt muss ich mich doch sehr wundern. Ausgerechnet der Landwirtschaftsminister und auch das Regierungspräsidium Tübingen legen Herrn Maier Steine in den Weg.

Wer nicht weiß, was er für seine Tiere getan hat, dem empfehle ich das Buch „Der Rinderflüsterer“. Herr Maier hat gekämpft wie ein Löwe für seine Tiere und für alle Schlachttiere, die nicht auf so humane Weise sterben dürfen, die nicht so ein artgerechtes Leben führen dürfen wie die Uria-Rinder.

Dabei musste er Schläge und Häme einstecken, die jeder Grundlage entbehrten. Radikale Tierschützer beschimpften ihn als Mörder, weil er schlachtet. Kommerzielle Bauern beschimpften ihn, weil sie die übliche Schlachterei verteidigten und seine humane Vorgehensweise ablehnten. Immer saß er zwischen den Stühlen, alles zum Wohle seiner Tiere und bis heute macht er weiter, oft auf Kosten seiner eigenen Gesundheit.

Ich selbst komme gut ohne Fleisch aus. Jedoch zwischen dem Leben und Sterben der Uria-Rinder von Herrn Maier und der herkömmlich gehaltenen Tiere und den Schlachtmethoden der üblichen Schlachtereien liegen Welten. Ich war schon bei vielen Fortbildungen, Seminaren und Vorträgen, um überhaupt mitreden zu können.

Aber ich habe wenige Menschen kennengelernt, die so wie Herr Maier ihr eigenes Wohl zum Wohl seiner Tiere hintanstellen. Von Herrn Bonde bin ich sehr enttäuscht und ziehe meinen Hut vor Herrn Maier und auch vor Landrat Pauli (CDU), der ihm wirklich helfen will. In Zukunft werde ich das Verhalten der Wahlversprecher vor einer Wahl noch kritischer unter die Lupe nehmen.

Leserbriefe

Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe