Leserbriefe

Welches Baugebiet ist attraktiver?

06.02.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Siegfried Essig, Unterensingen. Zum Artikel „Die Bauarbeiten für die Kita liegen im Plan“ vom 27. Januar. Es geht um die vorgesehene Bebauung des gemeindlichen Grundstückes Flurstück 490/8 Steinbruchstraße/Greutweg. Der Gemeinderat von Unterensingen hat das Kunststück fertiggebracht alle Varianten des Planungsbüros ARP abzulehnen. Darin enthalten war auch eine sehr gute Variante, in der nur Einfamilienhäuser geplant waren. Nun wurde von ARP die Kompromiss-Variante vorgestellt. Die denkbar schlechteste Planungsmöglichkeit. Drei kleine Baufenster für die Einfamilienhäuser und ein Sechs-Familienhaus mit einer Länge von circa 20 Metern! Die dafür erforderliche Fläche beansprucht circa 40 Prozent des gesamten Baugebietes, eine wahrliche Meisterleistung von dem Planungsunternehmen oder vom Gemeinderat. Diese Kompromiss-Variante wurde ohne Diskussion unter den Räten in der öffentlichen Sitzung von diesen einstimmig genehmigt, einschließlich vom Bürgermeister, Herrn Friz.

Es scheint, dass man das Ziel erreicht hat, einen Investor ins Spiel zu bringen, bravo. Diese Variante soll eine bessere Finanzierbarkeit der Einfamilienhausbebauung ergeben. Grundstücksgröße 4,33 plus 3,60 und 3,61 Quadratmeter. Welche Quadratmeterpreise ergeben sich dann beim Sechsfamilienhaus, welches auf einem Grund von circa 760 Quadratmeter (circa 40 Prozent) gebaut werden soll. Wer bezahlt dann diese Wohnungen? Die Gemeinde möchte eine Million Euro beim Verkauf dieses Grundstückes erlösen. Nicht unwichtig, die geplante Bebauung des ARA-Gebietes sieht Reihenhäuser vor, keine Geschossbauweise wie im Baugebiet Steinbruchstraße/Greutweg. Welches Baugrundstück ist attraktiver, ARA-Grundstück oder Steinbruchstraße/Greutweg? Aus welchem Gebiet lassen sich höhere Preise erzielen? Jeder kann denken, was er will.

Leserbriefe

Die Radwegplanung nochmals überdenken

Jochen Krohmer, Unterensingen. Zum Artikel „Grünes Licht für Unterensinger Radweg“ vom 6. Juli. Vorneweg möchte ich begrüßen, dass unsere Gemeinde und der Kreis den Hochwasserschutz nicht vernachlässigen und nun auch den stark in die Jahre gekommenen Radweg sanieren. Die Vorverlegung an die…

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