Leserbriefe

Warum nicht der Walter-Antrieb?

15.01.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „Das Herz der Entwicklung bleibt in der Region“ vom 8. Januar. Das Elektroauto kann nur eine Übergangslösung sein, denn von den Rohstoffen, die zur Batterieherstellung benötigt werden, sind weltweit nur knappe Ressourcen vorhanden. Der Wettlauf danach hat schon begonnen, denn China hat sich die meisten Schürfrechte auf dem Globus gesichert. Wenn wir unabhängig bleiben und das Autoland Nummer eins bleiben wollen, müssen wir aufgefächerte Wege gehen. Auch die technischen Probleme sollte man nicht unterschätzen. Der Aktionsradius ist beschränkt und das „Nachtanken“ problematisch. Stundenlanges Nachladen wie bisher dürfte für die Mobilität kaum geeignet sein und Schnellladen hängt mit der Stabilität der Batteriezellen zusammen. Hier ist noch ein weites Feld zu bestellen.

Außerdem ist die Politik gefordert, denn Genehmigungen müssen lückenlos erteilt werden, um das Land mit Stromtankstellen zu überziehen. Wenn in einigen Jahren dann Millionen E-Autos auf der Straße sind, steht unsere bisherige Stromversorgung vor dem Kollaps. Neue Kraftwerke müssen gebaut werden, um den Verkehr in Gang zu halten. Windenergie reicht dazu nicht aus, denn gerade in den Reisemonaten herrscht bei uns Flaute, erst die Herbststürme bringen den Strom ins Netz. Warum greift unsere Industrie den Walter-Antrieb nicht auf? Die Japaner haben es uns vor ein paar Jahren gezeigt, dass dieser Schiffsantrieb auch für Landfahrzeuge geeignet ist, sie zeigten auf der IAA einen Prototypen. Schon Ende des Krieges hatte dieses Aggregat als Wasserstoffturbine Frontreife erreicht und kam unter Kapitänleutnant Schnee mit U 2511 zum Einsatz. Aus der Not geboren zeigte es in dem ölarmen Deutschland den Weg zu uneingeschränkter Versorgung. Wasser ist ein Rohstoff, der nie ausgeht, denn die Meere sind voll davon.

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Verschwundene Schilder und die Folgen

Horst Schleining, Bempflingen. Schon wieder geht sie kaputt. Die Straße zwischen Bempflingen und Grafenberg. Eine Überraschung ist das aber nicht, wenn 30-Tonner-Lkws eine Straße malträtieren, auf der gerade mal zwei Pkws mit Vorsicht aneinander vorbeikommen und deren Aufbau für solche Brummis…

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