Leserbriefe

Mehr ehrenamtliche Sprachhelfer

22.09.2016, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Schulz, Neuffen, Sprecher der AG Sprache im AK Asyl Neuffen. Zum Artikel „Es war für alle eine Herausforderung“ vom 13. September. Wie schnell verkürzte und vereinfachte Sprache zu falscher Darstellung führt, kann man einmal mehr in dem Artikel über den AK Asyl in Neuffen sehen. „Heute sind es zehn ausgebildete Deutschlehrer, die im Städtle Sprachunterricht geben“: Das ist schlicht falsch, es sind bis zu 27 ehrenamtliche Sprachhelfer, die im Städtle Sprachunterricht geben. Die zehn Deutschlehrer habe ich im Gespräch mit der Redakteurin aus einem ganz anderen Grund erwähnt: Kein Arbeitskreis, keine Arbeitsgruppe kann nur aufgrund der Ergebnisse ihrer Arbeit vor anderen hervorgehoben werden, denn die Rahmenbedingungen sind überall anders und meist nicht beeinflussbar.

Dass wir in Neuffen so viele Fachleute in der Sprachgruppe haben, ist ein Glücksfall, kein Verdienst. Dass die anderen Sprachhelfer sich auch ohne spezielle Ausbildung an diese schwierige Aufgabe wagen, ist viel höher einzustufen als die Arbeit von Deutschlehrern, die ja „nur“ das tun, was sie gelernt haben und ihr Leben lang getan haben. Die Mehrzahl der ehrenamtlichen Sprachhelfer ist in diesem Artikel unter den Tisch gefallen: Nicht zehn, sondern bis zu 27 Sprachhelfer leisten in Neuffen ganz hervorragende Arbeit.

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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