Leserbriefe

Kein Neubau unter der Stromleitung

20.06.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Franz Welte, Nürtingen. Zum Artikel „Wo könnte kostengünstiger Wohnraum entstehen?“ vom 16. Juni. Man glaubt es kaum, aber es ist wahr. Der Oberbürgermeister und die Stadträte wollen genau unter der Hochspannungsleitung (im Roßdorf, Nanz-Wiese) neuen Wohnraum schaffen. Jedes kleine Kind weiß, dass die Bewohner dann 24 Stunden, jeden Tag, in hoher Konzentration dem Elektrosmog ausgesetzt sind. Viele verschiedene Krankheiten werden die Folge sein. Es gibt genügend wissenschaftliche Studien über Elektrosmog. Es ist schon genug, dass die Schulkinder jeden Tag in der Roßdorfschule ein paar Stunden unter der Stromleitung unterrichtet werden.

Die Begründung: Billigen Wohnraum zu beschaffen, die Gesundheit der darin wohnenden Personen spielt keine Rolle. Unser Oberbürgermeister will ja nur etwas Gutes tun und die Stadträte machen dieses Spiel mit.

Vor vielen Jahren wurde darüber diskutiert, ob diese Hochspannungsleitung über dem Wohngebiet unter die Erde verlegt werden soll. Insbesondere das Hochhaus Liebermannstraße 1 und die Roßdorfschule sollten damals geschützt werden. Ist das im Rathaus inzwischen vergessen? Wollen sich die Roßdorfer Bürger das antun?

Leserbriefe

Schon vergessen? Das ist keine Alternative

Andreas Melcher, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Postfaktisch und die Arbeit der Presse“ vom 14. Januar. Niemand muss sich wundern, dass der Begriff „postfaktisch“ mit „Lügenzeit“ gleichgesetzt wird. Genauso ist das nämlich von der Gesellschaft für Deutsche Sprache gemeint. Wer damit ein Problem…

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