Kultur

Wenn der Schein die Welt regiert

11.04.2014, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Tübinger Landestheater zeigte in Nürtingen das Schiller-Stück „Der Parasit“

Auch auf der verzweigten Treppe war beim „Parasit“ Platz für Intrigen und Verwicklungen. Foto: heb

NÜRTINGEN. In einer Inszenierung seiner Intendantin Simone Sterr zeigte am Montag das Landestheater Tübingen in der städtischen Theater-Abo-Reihe das Friedrich Schiller zugeschriebene Lustspiel „Der Parasit – oder die Kunst, sein Glück zu machen“. In den Hauptrollen waren Udo Rau als Minister Narbonne, Karlheinz Schmitt als Sachbearbeiter Firmin, Benjamin Janssen als dessen Sohn Karl, Alrun Herbing als Ministertochter Charlotte und David Liske als Intrigant Selicour zu sehen. Für das Bühnenbild zeichnete Gitti Scheerer verantwortlich.

Eine verzweigte Treppe, angedeutete Ein- und Ausgänge, ganz links eine Aufzugstür, anstelle des Rokokoschlösschens der Entstehungszeit des Stückes (1797) durcheilten die Protagonisten die Räumlichkeiten eines Betonbunkers der heutigen Geschäftswelt, in die sich Schillers meist beibehaltene Sprache nicht immer schmiegsam einfügen wollte.

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