Kultur

Eine Abschiedsfeier ohne Tränen

09.02.2016, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach dem Wintersemester wird die Hochschule für Kunsttherapie Teil der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt

Sternenkriegerisches Schulleitungs-Trio: (von links) Roswitha Bader, Johannes Junker und Ulrich Elbing heb

NÜRTINGEN. „Wir lösen uns auf“ – so lapidar stellte Rektor Johannes Junker den Anlass einer Betriebsfeier der Nürtinger Hochschule für Kunsttherapie dar, die am Freitagabend in der Aula des in der Sigmaringer Straße angesiedelten Instituts stattfand. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Otmar Heirich und des Vorsitzenden des bisherigen Trägers, Professor Jürgen Thies, wurde die einzige nicht ideologisch festgelegte Einrichtung zur Ausbildung von Kunsttherapeuten, musikalisch begleitet von der Saxofonistin Regina Büchner und dem Bassisten Peter Schönfeld, feierlich zu Grabe getragen.

Nun war weder der Anlass noch die Form der Festivität so dramatisch, wie sich Professor Junkers Satz im ersten Moment anhörte, noch wurden irgendwelche Tränen vergossen. Denn das Einzige was – übrigens erst mit dem Ende des laufenden Wintersemesters – zu Ende geht, ist der privatrechtliche Status der vor nahezu 30 Jahren von Jürgen Thies und Karl Heinz (K. H.) Türk ins Leben gerufenen Hochschule.

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