Senioren-Redaktion

Siegt das Geld über die Natur?

01.12.2018, Von Rolf Gent — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Biologisch betrachtet ist der Baum ein ausdauerndes Holzgewächs mit ausgeprägtem, festem Stamm, aus dem Äste wachsen, die sich in Laub oder Nadeln teilen. Die höchsten Bäume sind der kalifornische Mammutbaum, der bis zu 120 Meter hoch wird und der australische Rieseneukalyptus, der eine Höhe von bis zu 110 Metern erreicht. Man unterscheidet immergrüne Bäume und laubwerfende Bäume.

Als ältester Baum der Welt gilt seit 2008 die 9550 Jahre alte Fichte Old Tjikko im Nationalpark des mittelschwedischen Bezirks Dalarna. Die Zahl der über 8000 Jahre alten Fichten wird auf etwa 20 Stück geschätzt. Damit ist die Fichte rund doppelt so alt wie die nordamerikanische Kiefern, die mit 4000 bis 5000 Jahren bislang als die ältesten lebenden Bäume galten. Die nachweislichen ältesten Bäume Mitteleuropas werden auf 600 bis 700 Jahre datiert.

In vielen alten Kulturen, beispielsweise bei den Ägyptern, Germanen, Griechen, Indern und Slawen finden sich Baumkulte, in denen Bäume, Baumgruppen, heilige Haine und deren Bewohner verehrt werden. Bäume symbolisieren durch ihre Gestalt und ihr Wachstum die Entwicklung des Menschen und mit ihrer grünen Farbe das vegetative Leben der Natur. Die Gestalt des Baumes mit seinen Wurzeln in der Erde, dem aufsteigenden Stamm und der zum Himmel strebenden Krone ist ein Sinnbild für die Verbindung zwischen Himmel und Erde.


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