Senioren-Redaktion

Eine närrische Sünde

02.02.2019, Von Annemarie Schubert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lustig ist die Fasenacht, wenn die Mutter Kuechli backt . . . so lautet ein alter Fasnetsspruch. Und in der alten Volksfasenacht ist der „Schmutzige Dunschtig“ übrigens nicht der Auftakt, sondern bereits einer der Haupttage der Fasnacht, die dann am Faschingsdienstag ihren Höhepunkt und auch ihr Ende findet. Schmutzig heißt der Donnerstag, weil für diesen Tag die Fasnetsküchle in viel schwimmendem – schmutzigem – Fett gebacken wurden, schließlich mussten ja die Eier, wegen der danach beginnenden Fastenzeit, verbraucht werden.

Am „Schmutzigen Dunschtig“ stellen die Narren ihren Narrenbaum auf, das Wahrzeichen der nun geltenden Narrenfreiheit. Die Narros bereiten sich mit viel Ausdauer darauf vor, ihren Mitmenschen, vor allem der Obrigkeit, an diesem Tag den Narrenspiegel vorzuhalten. Die Ausnahmesituation der närrischen Tage und die Unkenntlichkeit unter der Maske bieten viele Möglichkeiten die Torheiten des Alltags unbefangen auszuplaudern und hintersinnig zu kommentieren.


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