Senioren-Redaktion

Ein Platz frei von Hektik und Alltagstun

03.11.2018, Von Barbara Späth — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Hat mir gut gefallen, war auf einer Beerdigung, wo der Verstorbene in einem Baumgrab beigesetzt wurde“, oder „Im Friedwald fand die Beerdigung statt, war sehr schön“: Diese Aussagen höre ich immer wieder.

Selber nicht mehr zu den Jungen gehörend, gehe ich der Sache nach und mache mich auf mit der Frage, wie sehen die Gewohnheiten denn in meiner früheren Heimatgemeinde auf der Alb aus. Ich statte dem örtlichen Rathaus einen Besuch ab. Eine freundliche junge Dame im Bürgerbüro erkundigt sich nach meinen Wünschen und ist gerne bereit, die auf der Homepage der Gemeinde stehende Friedhofssatzung auszudrucken. Höflich dankend verabschiede ich mich und überblättere das dreizehnseitige Papier mit Anlagen.

Hier ist alles aufgelistet und beschrieben nach alter Väter Sitte: den allgemeinen Vorschriften mit Öffnungszeiten, dem Verhalten auf dem Friedhof, den Bestattungsvorschriften, Grabstätten. Es gibt Reihengräber, Wahlgräber, Urnenreihen- und Urnenwahlgräber. Vorgegeben sind die Arten der Grabmale und sonstigen Grabausstattungen, das Herrichten und die Pflege der Grabstätten und das Benutzen der Leichenhalle.


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