Senioren-Redaktion

Ab in die Bütt

02.02.2019, Von Rolf Mittendorf — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Frühling – Sommer – Herbst – und Winter – dies sind die vier Jahreszeiten. Doch dann gibt es noch eine, die fünfte. Die Zeit der Narren, die im Rheinland am 11.11. um 11.11 Uhr beginnt. Bei den Alemannen im südwestdeutschen Raum erst nach dem 6. Januar. Dort verkleidet man sich. Mit Krach und Radau, mit Schreckmasken wird getanzt und gesprungen, um den Winter zu vertreiben. In Bulgarien gibt es ähnliche Bräuche seit mehr als 3000 Jahren.

Karneval, Fastelovent, Fastnacht, Fasching, Fasnet. Selbst in den Karnevalshochburgen Mainz – Köln – Düsseldorf – Aachen weiß kaum ein Narr, was das Wort „Karneval“ bedeutet. Der Karneval hat christliche Wurzeln und geht bis ins 4. Jahrhundert zurück. „Karneval“ könnte von dem italienischen Wort „carnevale“ abstammen, das so viel heißt wie: „Fleisch lebe wohl“.

Die Zeit der Narren kommt jetzt, im Januar, langsam auf Hochtouren. Narrenbäume werden aufgestellt. Rathäuser werden besetzt und mancher Unfug getrieben. Eine sogenannte „Prunksitzung“ löst die andere ab. Statt dem „Schmotzigen Dunschtig“ gibt es im Rheinland den „Weiber-Donnerstag“. Den Männern werden die Krawatten abgeschnitten. Sinnbild einer Kastration.


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