Reportage

Im Land der schwarzen Berge

28.04.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Montenegrinische Impressionen – Von Gerald Stäbler

Die Luft flirrt und ein beinahe wüstenhafter Wind verzerrt auf unserer Anfahrt das Antlitz der montenegrinischen Metropole Podgorica. Mit ihrer postsozialistischen Skyline versprüht die überschaubare Hauptstadt des kleinen Landes ein wenig den Charme ihrer eigenen Vergangenheit, als die Bezeichnung noch Titograd lautete. Der Großraum Podgoricas ist eine Agglomeration verschiedener Supermärkte, Fabriken und Wohnblöcke, die man am besten schnell hinter sich lässt, um auf den vielbefahrenen Europastraßen E80 und E65 den für seinen Wintersport bekannten Ort Kolain anzusteuern.

Die Fahrt gewährt unvergessliche Einblicke in eine urwüchsige Gebirgslandschaft und dichte Wälder, die ihresgleichen sucht. Hinter sattgrünen Baumwipfeln tauchen steil ansteigende kahle Gebirgszüge auf, während sich direkt neben der Straße der reißende Tarafluss seinen Weg durch die Felsen bahnt und idyllisch gelegene Gasthöfe den Reisenden fangfrische Forellen anbieten.

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