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Zwei allerbeste Freundinnen

15.01.2021 05:30, Von Sophia Reddig — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Abenteuer von „Bibi & Tina“ werden seit langer Zeit sehr gerne gehört

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Salz und Pfeffer zum Beispiel oder Blitz und Donner. Und auch Bibi und Tina gehören für viele Menschen dazu. Seit 30 Jahren erleben die Freundinnen gemeinsam Abenteuer rund um den Martinshof.

BERLIN. Zwei Tage, 19 Stunden und 37 Minuten: So lange dauert es, alle Folgen von „Bibi & Tina“ zu hören. Kein Wunder, denn in diesem Januar erscheint schon die 100. Folge. Begonnen hat alles vor vielen, vielen Jahren.

Am 4. August 1980, also vor rund 40 Jahren, erschien die erste „Bibi-Blocksberg“-Hörspielfolge „Hexen gibt es doch“. Im weiteren Verlauf der Serie besucht Bibi den Martinshof, einen Reiterhof für Kinder. „Die Folge war ein Riesenerfolg. Deshalb haben wir dann in den 90er-Jahren eine eigene Hörspielserie daraus gemacht“, erklärt Dirk Gabler. Er arbeitet als Redakteur bei dem Hörspielverlag, in dem „Bibi & Tina“ erscheint. Dort werden die Geschichten geschrieben und aufgenommen.

Dabei planen die Redakteure weit im Voraus. „Momentan arbeiten wir schon an Folgen, die erst 2022 erscheinen sollen“, verrät Dirk Gabler. Das liege unter anderem auch daran, dass es gar nicht so einfach sei, alle Beteiligten für eine Folge zusammenzutrommeln. „Unsere Sprecher haben ja auch noch andere Aufträge. Das zu koordinieren ist nicht immer so einfach“, sagt Dirk Gabler. „Deshalb gehen wir lieber auf Nummer sicher und arbeiten gut vor.“

Um eine Folge von etwa 40 oder 50 Minuten aufzunehmen, stehen die Schauspieler gut fünf Stunden im Studio. Seit 40 Jahren spricht Susanna Bonasewicz in den beiden Hörspielserien Bibi Blocksberg. Vor 30 Jahren ist dann auch Dorette Hugo als Tina dazugekommen.

Auch wenn die Sprecherinnen dieselben geblieben sind, haben sich im Laufe der Zeit ein paar Dinge verändert. „Freddy war zu Beginn noch der fiese Gegenspieler von Bibi und Tina. Jetzt gehört er manchmal auch zum Freundeskreis dazu“, sagt Dirk Gabler.

Außerdem wurden die Geschichten an die heutige Zeit angepasst. „Als die erste Folge gestartet ist, haben das Internet und Handys noch keine so große Rolle gespielt. Heute sieht das natürlich ganz anders aus“, erklärt Dirk Gabler. Deshalb kommen heute auch Handys und Laptops in den Folgen vor. Und der Martinshof hat eine eigene Internetseite.

Auch manche Fans haben sich mit der Zeit verändert. „Einige von den Kindern, die damals vor 30 Jahren Fans der Hörspielserie geworden sind, sind es bis heute geblieben“, sagt Dirk Gabler. Und wer weiß: Vielleicht hörst du ja in 30 Jahren auch noch gerne eine Folge an.

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