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Zuerst war man Page und Knappe

14.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ritter wurden lange ausgebildet

(dpa) In den Kampf ziehen, Turniere bestreiten, tapfer sein: Ritter mussten ziemlich viel können. Dafür mussten sie zuerst lange ausgebildet werden.

Auch der stärkste Ritter hat mal klein angefangen. Und die Ausbildung hatte es in sich. Mit sieben Jahren ging es los, erklärt Experte Gregor Lietzau. Die Ritter-Ausbildung begann man als Page. Dafür musste man der Sohn einer adligen Familie sein. Es durfte also nicht jeder Ritter werden.

Ab 14 Jahren wurde man dann der Knappe eines Ritters. „Man musste sich zum Beispiel um das Pferd und die Ausrüstung kümmern“, sagt Gregor Lietzau. Spätestens dann lebten die Jungen am Hof des Ritters und nicht mehr bei den Eltern.

Zu lernen gab es eine ganze Menge. „Womit sich die Jungen immer sehr schwer getan haben, war das Benehmen“, erzählt Gregor Lietzau vom Deutschen Historischen Museum in Berlin. Auch Tischmanieren und Tanzen lernen gehörten zur Ausbildung schließlich genauso dazu wie das Kampftraining. Bis man das alles konnte, dauerte es lang: Meist war man erst mit über 20 Jahren richtiger Ritter.

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