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Zu viele Weiße! Indianer kämpfen um ihr Land

03.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Western-Filmen müssen sich Cowboys oft gegen Indianer verteidigen. Viele Indianer waren tatsächlich kriegerisch. Ein Grund: Weiße Siedler eroberten ihr Land und ließen ihnen kaum Platz.

Freiheit, Reichtum und eigenes Land – schon früher träumten Menschen in Europa davon. Einige von ihnen wagten ein Abenteuer: Sie wanderten nach Amerika aus. Den Kontinent hatten sie gerade neu entdeckt. Die ersten weißen Siedler ließen sich vor etwa 450 Jahren dort nieder. Anfangs waren es noch wenige, doch nach und nach kamen immer mehr. Einige Indianer kamen zuerst gut mit den Weißen aus. Sie halfen den Neuen, verkauften ihnen Tierfelle oder Gemüse und bekamen Dinge wie Gewehre oder Glasperlen. Andere Stämme wollten weiter leben wie bisher – ohne Fremde!

Viele der weißen Neuankömmlinge glaubten, besser und schlauer zu sein – und behandelten die Indianer schlecht. Die Indianer wehrten sich, es kam deshalb zu schlimmen Kriegen. Doch die weißen Siedler eroberten immer mehr Land. In langen Karawanen zogen sie bis an die Westküste. Besonders beliebt war Kalifornien.

Dort fühlten sie sich wie im Paradies: Es gab fruchtbare Felder, angenehmes Wetter und Flüsse, in denen sie nach Gold suchten. Es wurde eine Eisenbahn quer durch den Kontinent gebaut. Schienen zerschnitten nun die Jagdgebiete der Indianer. Früher waren riesige Bisonherden durch die Prärie gezogen. Doch die Gleise und die lauten Züge machten ihnen Angst. Außerdem erlegten die Siedler und die Trupps zum Bau der Eisenbahn tausende Tiere, um das Fleisch zu essen.

Viele Büffel wurden auch völlig sinnlos getötet – nur aus Freude an der Jagd: „Weiße haben von den Eisenbahnwagen aus auf Bisonherden geschossen“, sagt Indianer-Experte Christian Feest. Für die Sioux und für andere Stämme der Prärie waren die Tiere lebensnotwendig. Dazu noch die Siedler-Karawanen, die ständig durch ihr Land zogen. Kein Wunder, dass sich die Sioux besonders heftig gegen die Weißen wehrten. Doch auch die kriegerischen Sioux mussten schließlich aufgeben. Viele tausend Indianer kamen ums Leben oder wurden gnadenlos vertrieben.

Das Foto zeigt einen Nacken- und Rückenschmuck, der Teil einer Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim (Oberbayern) ist, die am Freitag eröffnet wurde. Foto: Ausstellungszentrum Lokschuppen

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