Paulas Nachrichten

„Zu Hause haben wir einen halben Zoo“

06.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn Lara Pansch in der Schule von ihren Haustieren erzählt, kann kein anderes Kind mithalten. „Niemand sonst hat so viele Haustiere wie wir“, sagt die Achtjährige. „Mein Opa sagt immer, wir haben einen halben Zoo.“ In dem Haus mit Garten in Krefeld in Nordrhein-Westfalen wohnen neben Lara, ihren Eltern und ihrem zwölf Jahre alten Bruder René noch: ein Hund, zwei Katzen, zwei Meerschweinchen, zwölf Fische und zwei Bartagamen.

„Barta – was?“, fragen manche ihrer Freundinnen, wenn sie von diesen Tieren erzählt. „Das sind Echsen, die aus Australien stammen“, erklärt Lara dann. „Ich finde es gut, ein Haustier zu haben, das nicht jeder hat.“ Die Bartagamen mit den Namen „Hanni“ und „Sugar“ sind mucksmäuschenstill – selbst wenn man mit der Futterschüssel kommt. „Zum Glück“, sagt Lara, „schließlich machen die anderen Tiere genug Lärm.“

„Lea“ und „Flocki“, die beiden Meerschweinchen, quieken zum Beispiel den ganzen Tag. „Kaum steht man in der Küche und schneidet etwas auf einem Brett, fangen sie an zu fiepsen“, erzählt Lara. „Wenn die Meerschweinchen nur nicht so schüchtern wären“, klagt sie. Kaum nähere man sich dem Käfig, flüchteten die Tiere in ihr Häuschen. „Da sind ja selbst die Fische zutraulicher“, meint das Mädchen. Im Wohnzimmer, gleich neben dem Fenster, steht das Aquarium der Familie. Lara folgt mit dem Finger einem Regenbogenfisch, der im Aquarium seine Runden dreht und bewundert die schillernden Schuppen. „Aber nach einer Weile sind sie schon ein bisschen langweilig“, sagt das Mädchen. „Und knuddeln kann man Fische auch nicht.“

Zum Glück gibt es noch „Lili“ und „Funny“, die beiden Katzen. Gerade die graue „Funny“ lässt sich gern streicheln. Wenn das Mädchen die Katze jedoch zu sehr liebkost, kann es sein, dass sie kratzt oder beißt. „Das ist gar nicht nett“, meint Lara.

„Ares“ ist friedlicher. Der Hund, ein Golden Retriever, ist ein gutmütiges Tier, dass sich gern knuddeln lässt. Nur wenn Lara mit ihm spazieren geht, verliert sie leicht die Nerven. „Dass er immer so an der Leine ziehen muss, ist wirklich nervig“, schimpft sie. Trotzdem findet sie: „Es ist schön, so viele Haustiere zu haben.“ Am liebsten hätte sie noch eines: ein Pony. Aber dafür fehlt einfach der Platz.

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