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Zeitzonen – Mit der Uhr um die Erde

24.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn du Formel-1-Fan bist, hast du vielleicht schon einmal mitten in der Nacht vor dem Fernseher gesessen. Schließlich finden einige Rennen in Ländern statt, die so weit weg sind, dass dort eine andere Zeit gilt als bei uns. Diese Zeitverschiebung merkt man auch bei Reisen mit dem Flugzeug. Wenn man zum Beispiel von Deutschland nach England fliegt, stellt man die Uhr in der Regel um eine Stunde zurück.

Die Erde ist nämlich in 24 verschiedene Zeitzonen eingeteilt. In jeder Zeitzone gilt eine andere Uhrzeit. Hier kommt ein Beispiel, was das heißen kann: Wenn es bei uns sechs Uhr morgens ist, können die Uhren in New York noch Mitternacht zeigen. Aber in Japan ist es dann bereits 14 Uhr. Einige Länder sind so groß, dass sie sich über mehrere Zeitzonen erstrecken: Die USA haben sechs, Russland sogar elf Zeitzonen. Doch warum gibt es überhaupt unterschiedliche Zeitzonen? Das ist eine Erfindung der Menschen. Vor etwa 125 Jahren beschlossen einige Regierungen der Welt bei einer Konferenz, die Erdkugel gemeinsam in Zeitzonen einzuteilen. Denn bis dahin hatte es ein riesiges Zeit-Chaos auf der Erde gegeben. Niemand wusste, wie viel Uhr es gerade an einem bestimmten Ort war. Die Leute bei der Konferenz wählten sich eine bestimmte Startlinie – also eine Art Linie vom Nordpol zum Südpol. Diese Linie führt über eine Sternwarte in einem Stadtbezirk von London, der Hauptstadt Großbritanniens. Der Stadtbezirk heißt Greenwich (sprich: Grienitsch). Deswegen heißt die Linie Greenwich-Längengrad. Dann zogen sie noch weitere Zeit-Linien. Wie einen Apfel teilten sie die Welt in 24 Schnitze auf. Und jeder Schnitz entsprach einer Zeitzone. Die Normal-Zeit, die für Greenwich festgelegt ist, heißt auch Weltzeit. Von dort wird nach Westen pro Zeitzone in der Regel eine Stunde abgezogen – es gibt aber Ausnahmen. Nach Osten wird pro Zeitzone eine Stunde dazugezählt: Wenn diese Weltzeit null Uhr ist, ist es bei uns also schon eins. Diese Zeit nennt man Mitteleuropäische Zeit – kurz MEZ. Von März bis Oktober gilt bei uns allerdings eine andere Zeit – die Mitteleuropäische Sommerzeit – kurz MESZ. Sie ist zwei Stunden vor der Weltzeit. Das liegt daran, dass bei uns – und in vielen Ländern Europas – seit Jahren die Zeit im Frühjahr und Herbst umgestellt wird. Man wollte dadurch Energie sparen. Das ist zwar vermutlich nicht eingetreten. Trotzdem stellen die Leute regelmäßig die Zeit um. Das nächste Mal wird die Uhr in der Nacht zu diesem Sonntag wieder um eine Stunde zurückgestellt – es gilt dann also wieder die MEZ.

Ralf Eble stellt an der größten Kuckucksuhr der Welt in Triberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) die Zeit um. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt. Foto: Patrick Seeger

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