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Zecken krabbeln früher

19.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Weil die Winter immer wärmer werden, sind die kleinen Blutsauger immer früher unterwegs

So sieht die Auwaldzecke aus.  Foto: Patrick Pleul
So sieht die Auwaldzecke aus. Foto: Patrick Pleul

(dpa) Ein kleiner brauner Hubbel zeigt sich auf der Haut. Eine Zecke hat gestochen und saugt sich mit Blut voll. Eine fiese Vorstellung!

Und manchmal ist das sogar eine richtige Gefahr für die Gesundheit. Denn einige wenige Zecken tragen Krankheitserreger in sich. Diese können sie beim Stich auf Menschen und Tiere übertragen.

Bislang galt bei uns: Über Zecken musste man sich im Winter keine Gedanken machen. Denn die Krabbeltierchen waren erst unterwegs, wenn es wärmer wurde.

Doch das ändert sich jetzt immer mehr. Immer häufiger kommt in Deutschland die Auwaldzecke vor. Sie wird auch Winterzecke genannt und ist schon bei Temperaturen ab vier Grad Celsius aktiv.

Hinzu kommt: Durch den Klimawandel wird es wärmer. Perfekt für die Zecke!

Die Forscher aber sagen: Menschen werden von der Auwaldzecke selten gestochen. Aufpassen solle man besonders bei Haustieren.

Eine Tierärztin rät den Besitzern: „Sie sollten ihr Tier ab sofort ganzjährig gegen Zecken schützen.“

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