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Zauberhafter Name, gefährliche Kraft

14.05.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Leibspeise von Zauberkegelschnecken sind Fische. Allerdings sind die Unterwasser-Schnecken eher langsam und mit drei bis neun Zentimeter nicht gerade groß. Deshalb greifen sie für die Jagd zu besonders wirksamen Waffen: einer Harpune und einem starken Gift.

Schwimmt ein Fisch vorbei, schießt die Schnecke ihre Harpune ab. Das Gift lähmt die Beute. Es blockiert die Signale in den Nerven.

Dieses Prinzip soll auch Menschen mit sehr starken Schmerzen helfen. Sie bekommen ein Medikament, das ähnlich aufgebaut ist wie das Gift der Zauberkegelschnecke und so wirkt. Es verhindert die Leitung der Schmerzen von den Nerven an das Gehirn. Dieses Mittel gilt als eines der stärksten Schmerzmittel der Welt. dpa

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