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Wunderschön, aber gefräßig: Seesterne

08.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zack! Die Miesmuschel klappt ihre Schale zu. Asterias rubens, der Gemeine Seestern, ist im Anmarsch. Auf unzähligen Füßchen, die wie winzige Stelzen unter seinen fünf Armen sitzen, steuert er direkt auf die Muschel zu. Fünf bis acht Zentimeter schafft der Gemeine Seestern in der Minute. Schnell ist das nicht. Nicht einmal für einen Seestern. Doch die Muschel haftet auf dem Untergrund – sie kann nicht weg.

Als der Seestern sie erreicht, schiebt er seinen Körper so über das Tier, dass sein Mund direkt über der Muschel liegt. Dann saugt er sich mit seinen Füßchen seitlich an der Schale fest und zieht, was das Zeug hält. Mit großer Kraft und viel Geduld versucht er, die Klappen auseinanderzuziehen.

Die Muschel hält dagegen. So lange, bis ihr die Puste ausgeht. Sie macht schlapp, die Schale öffnet sich einen winzigen Spalt weit. Der Seestern reagiert schnell. Er stülpt seinen Magen aus, macht ihn ganz dünn und schiebt ein hauchdünnes Läppchen durch den Schlitz. Dann beginnt er, die Muschel noch in ihrer Schale aufzufressen.

Den Magen ausstülpen – brrr! Das hört sich ziemlich ekelig an. Aber es ist auch ganz schön praktisch. Manche Seesterne überwältigen auf diese Art sogar faustgroße, stachelige Seeigel.

Überhaupt sind Seesterne ziemlich gefräßig. Jeden Tag verschlingen die Räuber unzählige Muscheln, Schnecken oder Krebse. Die Beute eines Tages würde zusammen dreimal so viel wiegen wie der Seestern selbst. Im Magen eines Roten Kammsterns, die im Mittelmeer leben, haben Forscher einmal mehr als 20 Muscheln und Schnecken gefunden. Mit Armen, die so lang sind wie ein großes Lineal, gehört der Rote Kammstern allerdings auch zu den Riesen unter den Seesternen.

Ein Seestern, aufgenommen am 13. Juli 2008 auf einem Kutter in der Nordsee zwischen der ostfriesischen Insel Borkum und dem niederländischen Eemshaven

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