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Wundersamer Staub

21.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ende April kann man viele Sternschnuppen beobachten

Wer eine Sternschnuppe sieht, darf sich etwas wünschen. Das jedenfalls erzählen sich die Leute. Wahrscheinlich ist das so, weil man Sternschnuppen so selten am Nachthimmel entlangflitzen sieht.

Jedes Jahr Ende April lassen sich viele Sternschnuppen beobachten. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Jedes Jahr Ende April lassen sich viele Sternschnuppen beobachten. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

(dpa) Lange Zeit glaubten die Menschen, Sternschnuppen seien Sterne, die vom Himmel fallen. Heute wissen wir: Es handelt sich meist um winzig kleine Staubkörnchen.

Dieser Staub stammt etwa von Kometen. Das sind Brocken aus Gestein und Eis, die durchs Weltall fliegen. Wenn die Erde die Flugbahn eines Kometen kreuzt, dringt Kometenstaub in die Lufthülle der Erde ein. Dabei leuchten die Körnchen für einen kurzen Moment auf, während sie verglühen. Wir können den Staub dann als Sternschnuppen am Himmel beobachten. Wissenschaftler sagen auch Meteore dazu.

Keine Wolken, wenig Mondschein und volle Sicht auf die Sterne

Gerade kann man recht viele Sternschnuppen sehen. Besonders in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist das so. Der Grund: Die Erde kreuzt gerade die Flugbahn eines Kometen. In vielen Gegenden in Deutschland soll der Himmel wolkenfrei sein. Außerdem scheint der Mond nicht besonders hell. Das bedeutet: Freie Sicht auf die Sternschnuppen!

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