Paulas Nachrichten

Wolle, die auf Sträuchern wächst

12.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was haben T-Shirts, Jeans, Watte und Geldscheine gemeinsam? Ganz einfach: In all diesen Sachen steckt meistens Baumwolle! Baumwolle ist eine Pflanzenfaser. Sie ist weiß, hauchdünn und wächst in Büscheln auf hohen Sträuchern.

Baumwollpflanzen gehören zu den Malvengewächsen. Sie kommen zum Beispiel in Südamerika und in Teilen Afrikas und Asiens vor. In ihren Kapseln stecken die Samen. An jedem dieser Samen hängen bis zu 7000 feine Härchen – die Baumwolle. In der Natur tragen die Baumwollfäden die Samen mit dem Wind davon. Aber auf den großen Feldern der Baumwollbauern werden die wolligen Büschel gepflückt, bevor der Wind sie wegpustet.

Dabei gilt: Je länger die Fasern sind, desto wertvoller ist die Baumwolle. Und desto feiner und dünner sind die Stoffe, die daraus gemacht werden. Um Stoffe herzustellen, werden die Fäden von den Samen befreit und miteinander zu Garn verdreht, also zu einem Faden. Man sagt, sie werden versponnen. Aus dem Garn wird dann der Stoff gewebt. Auch abgebrochene oder sehr kurze Fasern werden verwendet. Aus ihnen macht man zum Beispiel reißfestes Papier für Geldscheine. Die Samen liefern dagegen Fette für Kerzen oder Cremes.

Weltweit werden jedes Jahr viele Millionen Tonnen Baumwolle geerntet. Vor allem in China und Indien in Asien und in den USA gibt es große Baumwollplantagen. Dort werden die Büschel oft mit riesigen Maschinen geerntet. Auch Gift gegen Schädlinge und Dünger werden mit Maschinen auf die Felder gebracht. Das sichert die Ernte. Doch die Chemikalien schaden der Umwelt. Außerdem braucht Baumwolle sehr viel Wasser. Das holen die Landwirte zum Beispiel aus Seen und Flüssen. Inzwischen gibt es aber auch Baumwollplantagen, auf denen umweltfreundlich gearbeitet wird.

Menschen ernten Baumwolle in Minqin in der Provinz Gansu in China Foto: EPA/Michael Reynolds

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Luftballons am Himmel

Schön oder schädlich?

Fliegende Luftballons sehen schön aus, kommen aber nicht überall gut an. Umweltschützer warnen: Die Ballons schaden Tieren und der Umwelt.

HANNOVER (dpa). Ganz gemächlich steigt der Luftballon in den Himmel. Erst ist er noch…

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