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Woher weiß man, ob ein Wort selten ist?

28.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Viele Wörter, die wir benutzen, sind in einer Wörtersammlung zu finden: im Duden-Wörterbuch. Experten überprüfen regelmäßig, ob sie aktuell ist. Wenn ein Wort nicht mehr benutzt wird, kommt es auch nicht mehr rein. Aber woher wissen die Macher des Dudens eigentlich so genau, welche Wörter wir heutzutage verwenden und welche kaum noch?

Die Duden-Mitarbeiter haben eine riesige elektronische Sammlung von den neuesten Zeitschriften und Büchern. Um festzustellen, ob ein Wort noch benutzt wird, suchen sie in all diesen Texten danach – natürlich mit einem Computerprogramm, damit das schneller geht und man nicht jede Zeile einzeln durchsuchen muss. Wenn ein Wort sehr selten oder gar nicht mehr vorkommt, wissen die Mitarbeiter: Dieses Wort ist nicht mehr aktuell. Es erscheint dann auch nicht mehr im nächsten Duden-Wörterbuch.

Manchmal kann es aber trotzdem vorkommen, dass Wörter im Duden zu finden sind, obwohl wir sie heute fast nicht mehr verwenden. Und zwar weil sie irgendwie wichtig sind. Zum Beispiel weil sie in einem bekannten Volkslied oder einem häufig erzählten Märchen auftauchen. Das ist etwa beim Schwefelholz der Fall: Es kommt in dem Märchen „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ vor und ist deshalb noch im Duden zu finden. Das Schwefelholz gibt es heute auch noch – wir sagen allerdings Streichholz dazu.

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