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Wofür sind Cookies gut?

01.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kleine Datenpäckchen und komplizierte Hinweise

Im Internet hat man ständig mit ihnen zu tun: Doch wofür sind diese Cookies eigentlich gut? Fachleute setzen sich dafür ein, dass Firmen die Menschen besser informieren und weniger tricksen.

Ein Mauszeiger klickt auf einen Button mit der Aufschrift „Cookies akzeptieren“. Die europäische Datenschutzorganisation noyb startet eine Beschwerdewelle gegen Cookie-Banner auf größeren Websites. Mit solchen Cookie-Hinweisen haben wir oft zu tun.  Foto: Lino Mirgeler
Ein Mauszeiger klickt auf einen Button mit der Aufschrift „Cookies akzeptieren“. Die europäische Datenschutzorganisation noyb startet eine Beschwerdewelle gegen Cookie-Banner auf größeren Websites. Mit solchen Cookie-Hinweisen haben wir oft zu tun. Foto: Lino Mirgeler

(dpa) Du kannst es kaum erwarten: Deine Lieblingssängerin hat eine neue Internetseite, die willst du anschauen. Vielleicht gibt es auch auf einer Seite Infos zu einem neuen Computerspiel, das dich interessiert. Doch dann ploppt plötzlich dieses Fenster auf.

„Cookies für ein optimales Nutzererlebnis“, steht da zum Beispiel. Du sollst eine Auswahl bestätigen oder einfach „Alle bestätigen“ anklicken. Dazu steht noch ein langer Text in kleiner Schrift. Du bist genervt und würdest am liebsten schnell weiterklicken. Doch worum geht es bei diesen Hinweisen? Das Wort Cookies (gesprochen: kuckies) ist englisch und heißt auf Deutsch Kekse.

In der Computer-Welt kann man Cookies aber nicht essen. Es sind kleine Datenpäckchen. Sie werden von Internetseiten erzeugt und etwa auf deinem Computer oder dem Smartphone abgelegt.

Im Gegensatz zu den süßen Cookies kommen die Cookies im Internet bei vielen nicht so gut an. Dabei sind manche von ihnen durchaus hilfreich. Mit ihrer Hilfe merken sich Online-Shops zum Beispiel, was du in den Warenkorb gelegt hast. Cookies sorgen auch dafür, dass du dich nicht ständig neu einloggen musst.

Viele Firmen nutzen Cookies aber auch, um möglichst viel über ihre Nutzer herauszufinden: worauf sie klicken, wonach sie suchen und was sie kaufen zum Beispiel. Das Ziel ist, besser Werbung machen zu können und mehr Geld zu verdienen.

Die Cookies helfen den Firmen, den Menschen genau das als Werbung anzuzeigen, wonach sie suchen.

Wie genau das alles funktioniert, ist schwer zu verstehen. Der Datenschützer Max Schrems und seine Organisation finden sogar: Viele Firmen machen die Sache mit den Cookies extra kompliziert. Sie wollen, dass die Leute schnell zustimmen. Es gebe zum Beispiel nicht immer eine einfache Auswahl zwischen „Ja“ und „Nein“. Max Schrems und seine Organisation wollen dagegen nun vorgehen. So sollen künftig mehr Leute erkennen, welchen Cookies sie zustimmen und welchen nicht.

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