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Wo fallen Sternschnuppen hin?

10.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wer genau hinsieht, kann sie manchmal am Himmel entdecken: Sternschnuppen. Doch was passiert eigentlich, wenn sie Richtung Erde sausen?

Sternschnuppen sind sehr klein. Meistens sind sie nur Millimeter groß.  Foto: Patrick Pleul
Sternschnuppen sind sehr klein. Meistens sind sie nur Millimeter groß. Foto: Patrick Pleul

Kann einem eine Sternschnuppe auf den Kopf fallen? Experten sagen: Nein. Zumindest ist das sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich.

Sternschnuppen sind eigentlich Weltraum-Abfall, der sich auf die Erde verirrt. Das können kleine Stücke von Planeten sein oder Krümel von Kometen. Sternschnuppen sind deshalb viel kleiner, als man denkt. Meistens sind sie nur Millimeter groß.

Wenn diese Mini-Teile in die Lufthülle der Erde eintreten, werden sie durch die Luft und die Reibung stark erhitzt. Schließlich sind sie mit bis zu 200 000 Kilometer pro Stunde unterwegs! Das ist so schnell, dass die Teilchen anfangen zu glühen. Deshalb können wir sie am Himmel überhaupt sehen – obwohl sie weit über uns fliegen. Letztlich verglühen die meisten Teilchen. Und selbst wenn es mal ein größeres Teilchen durch die Lufthülle schafft. Die Erde ist riesengroß – es ist also sehr, sehr unwahrscheinlich, dass eine Sternschnuppe genau auf einen fällt. Übrigens: An manchen Stellen im Weltall gibt es besonders viele Staubteilchen. Vor allem dort, wo Kometen entlangfliegen. Sie verlieren ständig kleinste Teilchen. Als größte Dreck-Schleuder gilt der Komet Swift-Tuttle. Einmal pro Jahr kreuzt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Flugbahn des Kometen. Deshalb kann man zwischen Juli und August besonders viele Sternschnuppen am Himmel sehen.

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