Paulas Nachrichten

Winzige Buchstaben verraten, wo Münzen herkommen

08.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schon mal Euro-Münzen genauer betrachtet? Darauf lassen sich Dinge entdecken, die einem vorher vielleicht noch gar nicht aufgefallen sind. Was genau, weiß Franka Kurth. Sie arbeitet im Geldmuseum in Frankfurt in Hessen. dpa-Nachrichten für Kinder erzählte sie etwas über einen winzigen Buchstaben auf unseren Euro-Münzen.

Was kann man auf einer Münze zum Beispiel entdecken?

Franka Kurth: „Ihr könnt auf den Münzen erkennen, wo sie geprägt werden, denn auf der Rückseite einer Münze findet ihr neben der Jahreszahl jeweils einen Buchstaben. Der steht für eine Münzprägestätte: A ist Berlin, D München, F Stuttgart, G Karlsruhe und J Hamburg.“

Und wie kommt der Buchstabe auf die Münze?

Franka Kurth: „Das wird mit Maschinen gemacht. Zunächst wird das Metall platt gewalzt, dann werden die Münzen ausgestanzt und man hat runde Plättchen. Danach werden die Münzen in einer anderen Maschine geprägt: Es gibt oben und unten einen Stempel. Da ist jeweils ein Bild drauf. Pro Minute werden zwischen 650 und 850 Münzen geprägt.“

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