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Winzige Blutsauger

21.04.2020 05:30, Von Patrick Pleul — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was wir über die Zecken wissen sollten

Zunächst sind Zecken kleiner als manche Leberflecke. Stechen diese Tiere zu, können sie tagelang Blut saugen und so groß werden wie eine Erbse. Wie kann man sie daran hindern? Hier kommen Tipps und Tricks.

Zecken sitzen auf Gräsern und Sträuchern und warten, bis sie auf ein Opfer krabbeln können.  Foto: Patrick Pleul/dpa
Zecken sitzen auf Gräsern und Sträuchern und warten, bis sie auf ein Opfer krabbeln können. Foto: Patrick Pleul/dpa

Wenn es Vampire gäbe und sie Haustiere hätten, welche Tiere würden zu ihnen passen? Zecken! Denn diese winzigen Krabbeltiere saugen auch gerne Blut. Jetzt im Frühling werden die Zecken wieder aktiv. Wer ein bisschen aufpasst, kann ihrem Stich aber entgehen.

Wo lauern Zecken ihrer Beute auf?

Zecken klettern zum Beispiel auf lange Grashalme oder ins Gebüsch. Dort warten sie, bis ein Tier oder ein Mensch vorbeikommt. Streifen diese am Halm oder am Gebüsch entlang, hält sich die Zecke an der Beute fest. Was Zecken nicht können: springen oder von Bäumen fallen.

Wie kann man sich schützen?

Feste Schuhe, lange Hosen und lange Ärmel helfen. Wer auch noch die Hosenbeine in die Socken steckt, macht es den Zecken besonders schwer.

Denn so muss die Zecke oft lange auf der Kleidung herumkrabbeln – und man sieht sie, ehe sie Haut findet. Zusätzlich kann man sich noch mit einem Spray gegen Zecken einsprühen.

Wenn man doch eine Zecke auf der Haut hat?

Keine Panik. Zecken suchen oft erst herum, um eine gute Stelle zu finden. Das kann eine Stunde oder länger dauern. Sie stechen gerne am Kopf, am Hals, unter den Armen, zwischen den Beinen und in den Kniekehlen. Es bleibt also Zeit, um die Zecke zu entfernen.

Und wenn die Zecke schon zugestochen hat?

Mit einer Pinzette oder einer Zecken-Zange greift man das Tierchen ganz nah an der Haut. Dann langsam und gerade aus der Haut rausziehen.

Drehen soll man die Zecke nicht. Danach sollte die Stelle desinfiziert werden. Wer gerade keine Pinzette hat, kann auch seine Fingernägel benutzen. Hauptsache, sie ist schnell weg.

Was sollte man nach einem Stich tun?

Einige wenige Zecken tragen Krankheitserreger in sich. Diese können sie beim Stich übertragen.

Deswegen sollte man in den Tagen danach schauen, ob sich die Haut rund um den Stich rötet. Auch Fieber und Kopfschmerzen können auf eine Krankheit hindeuten. Dann sollte man zum Arzt gehen.

Aber die allermeisten Zeckenstiche machen nichts aus.

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