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Wildkatzen – Waldbewohner auf leisen Sohlen

16.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sales bbc help with homework to WBS element. This question is Assumed Answered. AK K 23-May-2007 18:59 Can somebody tell me Where a Sales order is assigned to a Dass sie Wildkatzen sind, sieht man ihnen schon an der Nasenspitze an. Die ist nämlich fleischfarben und nicht dunkel wie bei vielen unserer Hauskatzen. Auch der kräftig schwarz-geringelte Schwanz verrät die Europäische Wildkatze – genauso wie die Zeichnung des Fells, die verwaschen wirkt. In der Fachsprache wird die Europäische Wildkatze Felis silvestris silvestris genannt.

Im Gegensatz zu den Hauskatzen sehen die Tiere aber nicht nur wild aus. Sie sind es auch. Wildkatzen verstecken sich tagsüber in Felsspalten und Erdbauten, Baumhöhlen oder dichtem Gebüsch. Nachts gehen sie auf leisen Sohlen auf Beutefang – Mäuse mögen sie am liebsten. Sind die aber schwer zu kriegen, fressen sie auch Kleinvögel, Eidechsen, Frösche oder Insekten. Manchmal sogar Hasen oder Kaninchen. Nur Blätter, Gräser oder Früchte mögen sie kaum. Logisch – Wildkatzen sind echte Raubtiere.

Früher lebten in vielen unserer Wälder Wildkatzen. Heute sind es vielleicht noch einige Tausend. Tatsächlich befürchteten Wildkatzen-Experten bis vor einigen Jahren: Die scheuen Tiere könnten bei uns aussterben. Der Mensch hatte nach und nach den Lebensraum der Wildkatzen zerstört. Er nutzte den Wald viel zu stark für sich, fällte Bäume oder gar einen ganzen Wald. Dann entstanden Straßen, Häuser oder Felder. Für die Wildkatzen war nicht mehr genug Platz. Tatsächlich brauchen Wildkatzen aber nicht nur viel Platz. Sie suchen vor allem gute Verstecke. Ein Wald mit dichtem Unterholz und Bäumen, die umgekippt aber nicht weggeräumt sind, wäre ideal. Leider sind viele unserer Wälder fürchterlich ordentlich. Das freut zwar die Spaziergänger, stresst Wildkatzen aber ganz gewaltig. Denn wer fängt schon gerne Mäuse, wenn er selbst fürchten muss, entdeckt zu werden?

Eine Europäische Wildkatze steht auf einem Stein und beobachtet ihr Revier. Foto: Ronald Wittek

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