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Wie Wilma ihre Kühe rettete

23.01.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WEGBERG (dpa). Die Kühe heißen Erika, Olga und Susi. Sie leben auf einem Bauernhof und sind Milchkühe. Das heißt, ihre Milch wird verkauft. Doch der Bauer wollte die Tiere zum Schlachter bringen. Das Geld, das er für die Milch bekam, reichte nicht aus. Die Tiere waren ihm zu teuer.

Doch seine Frau war dagegen. Sie heißt Wilma Michiels. „Tiere sind nicht nur Nutztiere, sondern auch Lebewesen“, findet sie. Also setzte sie sich dafür ein, dass Erika, Olga, Susi und die anderen Milchkühe bleiben durften.

Sie suchte Menschen, die Geld für die Tiere gaben. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so viele Menschen gibt, die so denken wie ich“, erzählt Wilma Michiels. Mit Spenden konnte jetzt sogar ein Laufstall für die Kühe gebaut werden. Dort werden die Tiere nicht festgebunden und sie können auf Stroh stehen.

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