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Wie sich Politiker beleidigen

10.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Es kam schon vor, dass Politiker in ihren Reden ihre Gegner von den anderen Parteien wüst beleidigten: Giftnudel, Übelkrähe, Rotzjunge, Brüllaffe oder wild gewordener Gartenzwerg hieß es da etwa.

„Es ist doch immer wieder erfreulich, dem kläffenden Goldhamster von der CDU/CSU-Fraktion zuzuhören“, sagte einmal eine Politikerin von den Grünen. Ein CDU-Mann stänkerte über einen FDP-Abgeordneten: „Sie haben wohl vorhin extra in eine Zitrone gebissen, damit Sie so ein Gesicht hingekriegt haben.“

Wenn ein Politiker eine Rede hält, bezeichnen andere das gerne als „Quatsch mit Soße“.

Einer verglich die Rede seines Gegners mit einer Schlafpille.

Wer mit der Motzerei angefangen hat, lässt sich kaum noch feststellen. Angeblich waren es immer die anderen.

Der Politiker Herbert Wehner von der SPD war berühmt für seine Schimpferei im Bundestag. Und ausgerechnet er soll eines Tages die Abgeordneten ermahnt haben: „Benehmt euch doch nicht wie ein Sauhaufen!“

Der damalige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Herbert Wehner, hält beim Bundesparteitag der SPD im November 1975 in Mannheim eine gestenreiche Rede (Archivfoto). Er war berühmt für seine Schimpferei im Bundestag. Foto: Heinz Wieseler

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