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Wie Profis schöne Fotos schießen

19.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tolle Fotos zu schießen, ist eine Kunst. Deshalb gibt es Profi-Fotografen. Aber mit einigen Tricks kannst auch du kleine Kunstwerke machen.

Daniel Engelke liebt Fotos: „Mit einer guten Fotografie kann man die Zeit einfrieren und schöne Momente festhalten“, schwärmt er. Umso mehr ärgert er sich, wenn eine Aufnahme verwackelt ist oder einfach nicht gelingen will. Aber Daniel ist Profi-Fotograf und kennt ein paar Tricks, wie sich Foto-Fehler vermeiden lassen:

Zum Beispiel macht es schon viel aus, wie man den Ausschnitt eines Bildes wählt, sagt Daniel. Nehmen wir mal einen Menschen, den man fotografieren will. Es sieht doof aus, wenn man auf dem Foto einzelne Finger oder gar den halben Arm weglässt. Außerdem ist es nicht nur wichtig, wer vorn im Bild steht – auch der Hintergrund macht etwas aus. „Natürlich stelle ich meine Freunde nicht vor einen Mülleimer, um ein schönes Foto von ihnen zu machen“, erklärt Daniel. Auch das Licht spielt eine besondere Rolle. Möchtest du an einem dunklen Ort ein Foto schießen, benutzen viele Kameras automatisch ihren Blitz. So wirken manchmal die Personen im Vordergrund wie weiße Gespenster. Während alles im Hintergrund des Fotos pechschwarz erscheint. Daniels Tipp: „Hier hilft es manchmal schon, einfach ein paar Schritte zurückzutreten.“ Also mehr Abstand zu nehmen. Noch besser ist, das Foto dort zu schießen, wo es etwas mehr Licht gibt.

Besonders spannend können Fotos sein, von denen die Fotografierten gar nichts bemerken. „Wenn ich mit dem Bild eine bestimmte Stimmung einfangen möchte, ist es wichtig, dass ich als Fotograf praktisch unsichtbar bin“, erklärt Daniel. Zum Beispiel auf einem Geburtstag mit Freunden, wo es fröhlich zugeht. Da sehen Leute oft prima auf Fotos aus, wenn sie lauthals lachen – und dabei gar nicht merken, dass man sie knipst. Trotzdem sollten die Menschen natürlich damit einverstanden sein, dass du sie fotografierst. Besondere Fotos bekommt man auch, wenn man die Sicht auf die Dinge verändert. Sich also zum Beispiel flach auf den Boden legt und nach oben fotografiert. Probier’s einfach mal aus . . .

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