Paulas Nachrichten

Wie macht man einen Limerick?

07.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Limerick. Klingt das für euch auch ein bisschen wie ein flauschiges Nagetier oder ein spaßiger Tanz? Tatsächlich ist es aber ein Gedicht. Und zwar ein witziges Gedicht mit fünf Zeilen.

Wie macht man so einen Limerick? Dafür gibt es ganz genaue Regeln: Die Reime folgen einem Muster: A-A-B-B-A. Das heißt: Die erste, zweite und fünfte Zeile haben den gleichen Reim am Ende. Die dritte und vierte Zeile reimen sich ebenso. So wie in diesem Limerick von dem Autor Ole Haldrup:

A: „Kein Benzin mehr“, rief Gustav aus Benken, A: „ich vergaß heut, ans Tanken zu denken.“ B: Sie sprach: „Mach dir nichts draus, B: wir kommen nach Haus. A: Du steigst aus und du schiebst. Ich kann lenken.“ Es reicht allerdings nicht, dass sich die Zeilen richtig reimen. Auch die Betonungen müssen stimmen. Die A-Zeilen haben in der Regel drei Betonungen, die B-Zeilen haben zwei Betonungen. So wie hier:

„Kein BenZIN mehr“, rief GUStav aus BENken, „ich verGASS heut, ans TANken zu DENken.“ Sie sprach: „MACH dir nichts DRAUS, wir KOMmen nach HAUS. Du steigst AUS und du SCHIEBST. Ich kann LENken.“

Alles klar? Dann musst du nur noch an eine letzte Sache denken: Ein Limerick funktioniert wie ein Witz. Am Ende steht also etwas, das man nicht erwartet hat. Etwas Albernes oder Überraschendes. Erst das macht den Limerick witzig und spritzig.

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