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Wie kam der Kürbis zu Halloween?

26.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Es hat wohl mit einer schaurigen Erzählung zu tun. Sie stammt aus dem Land Irland. Dort lebte einmal ein Mann namens Jack. Er war Schmied und ein richtiger Gauner. Einmal trickste Jack sogar den Teufel aus. Er versprach Jack, dass dieser niemals in die Hölle kommt. Dieses Versprechen sollte Jack noch bereuen. Denn als er viele Jahre später starb, wollte man ihn weder im Himmel haben noch in der Hölle. Fortan wanderte Jack als Geist durch die Dunkelheit. Doch der Teufel hatte Mitleid. Er schenkte ihm eine glühende Kohle aus dem Höllenfeuer. Jack steckte die Kohle in eine ausgehöhlte Rübe. So war das Licht geschützt. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war also eigentlich eine beleuchtete Rübe. In den USA standen aber Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung. Deshalb höhlte man stattdessen einen Kürbis aus. Dieser Kürbis war seither als Jack O’Lantern bekannt. Um böse Geister abzuschrecken, schnitt man Fratzen in Kürbisse, die vor dem Haus den Hof beleuchteten. Eine perfekt-schaurige Geschichte zu Halloween, oder?

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