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Wie ist die Stimmung vor der Wahl?

30.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Umfragen sollen in der Politik zeigen, wie die Stimmung unter den Leuten ist. Welche Partei kann auf viele Stimmen bei der Bundestagswahl hoffen, welche steht nicht so gut da? Gerade hat sich eine Partei neu an die Spitze gesetzt.

Im Wahlkampf versuchen die Parteien, gute Stimmung für sich zu machen. Umfragen geben Hinweise, ob das klappt.  Foto: Arne Dedert/dpa
Im Wahlkampf versuchen die Parteien, gute Stimmung für sich zu machen. Umfragen geben Hinweise, ob das klappt. Foto: Arne Dedert/dpa

Das Rennen wird immer spannender! Immerhin darf der Sieger Deutschland regieren. Nur noch vier Wochen, genau am 26. September, dann wird der Bundestag neu gewählt, also unser Parlament. Bis dahin liefern sich die politischen Parteien noch einen harten Wettkampf um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler.

Für Spannung sorgen dabei auch die Umfragen. Sie sollen zeigen: Wie ist gerade die Stimmung für die einzelnen Parteien im Land und ihre Kandidaten und Kandidatinnen. Das ist fast, als würde man einem Wettlauf im Stadion zusehen: Wer hat einen guten Start, wer holt auf und wer fällt zurück. Für diese Umfragen beantworten regelmäßig sehr viele Menschen Fragen zu Parteien und Kandidaten. Das passiert etwa am Telefon und auch online. Dabei achten die Befrager darauf, dass unterschiedliche Leute ihre Meinung sagen: jüngere und ältere, mit mehr oder weniger Geld, Männer und Frauen. Nur so bekommen sie mit, wie die Stimmung insgesamt ist und wie sie sich verändert. Tatsächlich sah es in diesen Umfragen anfangs für die Partei der Grünen sehr gut aus. Doch das ist jetzt anders. Nun sagen weniger Leute, dass sie die Grünen wählen wollen. Das galt zuletzt auch für die zeitweise führende CDU. Jetzt gerade hat die SPD aufgeholt und liegt sogar an der Spitze. Fachleute sagen aber auch: Man muss gut unterscheiden zwischen Umfragen Wochen vor der Wahl und der Entscheidung. „Die Wahlentscheidung fällt inzwischen immer später und immer zeitnäher zum wirklichen Wahltag“, sagt etwa der Experte Matthias Jung. Bis dahin könne sich die Stimmung noch mehrfach ändern.

Ein Grund dafür könnte zum Beispiel ein Streitgespräch im Fernsehen sein. Am Sonntagabend etwa treffen dafür die Kanzlerkandidaten der Parteien CDU und SPD und die Kanzlerkandidatin der Grünen aufeinander. Alle drei hoffen, dass sie mit ihrem Auftritt die Stimmung im Land zu ihren Gunsten beeinflussen können. dpa

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