Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Wie ich mich für die Schule motiviere

13.08.2020 05:30, Von Maria Berentzen — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Noch sind Ferien, aber wer Lust hat, kann ja auch jetzt schon etwas für bessere Noten tun

Wer in der Schule besser werden will, muss vor allem eines tun: lernen. Dafür braucht man aber Ausdauer. Und man sollte sich über die Ziele klar sein, für die man kämpft. Aber wie schafft man das?

Sich selbst zu motivieren, ist wichtig, wenn man seine Schulnoten verbessern will.  Foto: Maria Berentzen
Sich selbst zu motivieren, ist wichtig, wenn man seine Schulnoten verbessern will. Foto: Maria Berentzen

Willst du im Sport schneller laufen können? Dann trainierst du bestimmt hart. Oder möchtest du in Mathe eine 1 schreiben? Dann ist es wichtig, dass du lernst. Wenn du so ein Ziel hast, erreichst du das meistens nicht an einem Nachmittag. Du musst es dir über eine längere Zeit erarbeiten.

Dafür brauchst du ausreichend Motivation. Das bedeutet, dass du aus eigenem Antrieb heraus auf etwas hinarbeitest – zum Beispiel auf bessere Noten in der Schule.

Du lernst also regelmäßig, auch wenn das vielleicht nicht immer Spaß macht. Wer zum Beispiel beim 100-Meter-Sprint besser werden möchte, muss das auch immer wieder üben, bis es richtig gut klappt.

Der Trick ist, dass du weiter machst, auch wenn du manchmal null Bock hast. Wie funktioniert das? Das weiß Tim Nießner. Der Schüler hat ein Buch darüber geschrieben, wie man besser in der Schule wird und auch andere Ziele erreicht. Dafür hat er auch mit anderen sehr guten Schülern und Schülerinnen gesprochen.

Wer zum Beispiel keine Lust auf Hausaufgaben hat, den kann etwa ein Video im Internet motivieren. „Dann kann man einen richtigen Schub bekommen und fängt an zu lernen“, sagt Tim Nießner. Aber diese Art von Motivation hält oft nicht lange an. Am nächsten Nachmittag sitzt du dann vielleicht wieder da und findest es nur doof.

„Deshalb ist eine langfristige Motivation wichtig“, betont Tim Nießner. Du kannst dich besser motivieren, wenn du ein Ziel hast, auf das du hinarbeitest. Frag dich also:

Warum willst du dich eigentlich verbessern?

Willst du später einen bestimmten Beruf haben, für den du gute Noten brauchst?

Würde es deine Oma stolz machen, wenn du ein guter Schüler oder eine gute Schülerin wärst?

Es sollte ein Ziel sein, das dir Freude macht. Wenn du das nächste Mal keine Lust hast, dann denkst du einfach an dieses Ziel und stellst es dir genau vor.

Man sollte auch die guten Seiten von etwas sehen. Vielleicht liest du auf dem Vertretungsplan, dass dein Lehrer krank ist. Dennoch fällt die letzte Stunde nicht aus, es gibt Vertretung. Du kannst dich natürlich ärgern, weil du nicht früher nach Hause kannst.

„Aber das wäre auch eine gute Gelegenheit, um schon einmal die Hausaufgaben zu machen. Und sich dann zu freuen, dass man am Nachmittag frei hat“, sagt Tim Nießner.

Auch solltest du dich mit den Zielen nicht überfordern. Wenn du in Mathe eine 3 hast, ist es schwierig, sofort eine 1 zu bekommen. „Aber du kannst dir vornehmen, dich auf eine 3+ zu verbessern“, rät Tim Nießner. Hast du das erreicht, arbeitest du auf eine 2 hin. Irgendwann ist die 1 in greifbarer Nähe.

Paulas Nachrichten