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Wie ein Fisch im Wasser

16.06.2020 05:30, Von Maximilian Haupt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Marius Kusch gehört zu den erfolgreichsten Schmetterling-Schwimmern der Welt

Er gehört zu den besten Schwimmern der Welt: Marius Kusch. Momentan trainiert er in Amerika für Olympia. Der Schmetterling-Schwimmer sprach mit uns übers Schwimmen.

Marius Kusch hat immer noch Spaß an seinem Sport. Foto: Ian Rutherford
Marius Kusch hat immer noch Spaß an seinem Sport. Foto: Ian Rutherford

SAN DIEGO. Schwimmen wie ein Delfin, das kann Marius Kusch. Der 27-Jährige gehört zu den besten Schwimmern der Welt. Ende letzten Jahres holte er bei der Kurzbahn-EM die Goldmedaille, und zwar in seinem Lieblingsschwimmstil Schmetterling. Momentan trainiert er in der Stadt San Diego in den USA für Olympia. Der Schwimmer verriet dpa-Nachrichten für Kinder, wie man im Wasser schneller werden kann.

Wie kommt man am schnellsten im Wasser voran?

Im Wasser ist es sehr wichtig, dass man eine gute Körperspannung hat. Man versucht, die Arme, Beine, Hände und Füße zu benutzen. Man muss fleißig trainieren. Wir schwimmen meistens jeden Tag. Und man muss auf gewisse Sachen achten, zum Beispiel beim Eintauchen. Da sollten die Finger nicht zu weit auseinander sein.

Was ist das Besondere am Schmetterling-Stil?

Schmetterling ist etwas schwieriger als Kraul, weil man beide Arme gleichzeitig nach vorne bringt. Beim Kraul nutzt man jeden Arm abwechselnd und hat die Möglichkeit, öfter zu atmen. Bei Schmetterling muss man eine sehr gute Körperspannung haben. Sonst geht man unter und kann nicht wirklich atmen. Man versucht, sich wie ein Delfin durchs Wasser zu bewegen.

Warum sind Sie in diesem Stil so erfolgreich?

Das hat sich so ergeben. Ich bin als Kind bei den Meisterschaften in Nordrhein-Westfalen Dritter über 100 Meter Schmetterling geworden. Seit dem Tag ist das für mich so geblieben. Da war ich elf oder zwölf Jahre alt.

Wie wichtig ist der Start bei kurzen Strecken?

Ein Startsprung ist sehr, sehr wichtig, nicht nur auf der kurzen Strecke. Aber auf 50 oder 100 Metern ist das absolut entscheidend. Es ist wichtig, dass man weit springt, eine schöne Eintauchphase hat und dann schön durchs Wasser gleitet. Man möchte nicht reinspringen und direkt Letzter sein.

Worauf sollten Kinder achten, die einen möglichst guten Start vom Beckenrand hinlegen wollen?

Am meisten dabei helfen kann der Trainer. Ich habe auch immer meinen Trainer gefragt. Oft, nachdem das Training schon vorbei war. Da freut sich jeder Trainer drüber, wenn es heißt: ,Ich habe eine Frage: Kannst du mir beim Startsprung helfen?‘ Da wird kein guter Trainer der Welt ,Nein‘ sagen. Achten muss man darauf, in der Luft eine gute Körperspannung zu haben. Dass man seine Sprungkraft nutzt. Aber der größte Tipp ist wirklich: Frag den Trainer!

Was würden Sie Kindern raten, die gerne schneller schwimmen können würden?

Sehr wichtig ist, wenn man im Wasser ist, dass man dem Trainer zuhört. Und nicht während des Trainings mit den Freunden quatscht. Lauscher aufmachen! Es ist sehr wichtig, im Wasser auch mit den Gedanken nicht so viel abzuschweifen. Nicht über die Schule oder andere Sachen nachdenken. Immer darauf konzentrieren, was man gerade macht. Und Spaß dabei haben! Deswegen bin ich immer noch dabei, weil es mir Spaß macht.

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