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Wie Blitze entstehen

10.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie züngeln vom Himmel, leuchten grell und sind irre heiß: Bei einem Gewitter entlädt sich ungeheuer viel Energie in Blitzen.

Gewitter gibt es dann, wenn feuchte warme Luft auf trockene kalte Luft trifft, sagt der Wetter-Experte Gerhard Lux.  Foto: Patrick Pleul
Gewitter gibt es dann, wenn feuchte warme Luft auf trockene kalte Luft trifft, sagt der Wetter-Experte Gerhard Lux. Foto: Patrick Pleul

Wann Gewitter entstehen und was dabei passiert, erklärt der Wetterforscher Gerhard Lux. „Gewitter gibt es dann, wenn feuchte warme Luft auf trockene kalte Luft trifft“, sagt er. „Je größer der Unterschied ist, desto heftiger kann es knallen.“

Oft gibt es Gewitter, wenn es tagsüber sehr heiß ist. Weil warme Luft leichter als kalte ist, steigt sie in die Höhe, kühlt dort ab und die Feuchtigkeit sammelt sich als Mini-Tröpfchen in einer Gewitterwolke. In der steigt nicht nur warme Luft auf, gleichzeitig sinkt kalte Luft von oben nach unten. In diesen Luftstrudeln reiben die Luftmassen aneinander und laden sich so elektrisch auf. Manche Stellen sind mit positiven Teilchen geladen, andere mit negativen. Diese Unterschiede zwischen positiver und negativer Ladung gleicht die Natur aus – mit Blitzen. Dann entlädt sich die Energie schlagartig – wie bei einem Kurzschluss. Dabei schießt viel Elektrizität durch den sogenannten Blitzkanal. Der ist meist nur so dünn wie der Finger eines Erwachsenen. Auf Fotos sieht das viel dicker aus, weil es so hell leuchtet.

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