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Wie aus Gummi ein Autoreifen wird

19.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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„Hier muss man aufpassen“, sagt er. Er arbeitet in einer Reifenfabrik in Hanau in Hessen. Jeden Tag werden dort viele Tausend Autoreifen hergestellt. Ganz unterschiedliche sind darunter: Kleine Reifen für kleine Autos und große Reifen etwa für Sportwagen. Um einen Gummireifen zu machen, braucht man zuerst – klar – Gummi. Gummi ist weich und man kann ihn dehnen. Wenn du das Material auseinanderziehst, dann springt es zurück in seine anfängliche Form.

Gummi für Reifen wird aus vielen Zutaten gemischt. Wie beim Backen mit einem großen Mixer, erklärt Fachmann Kling. Er zeigt auf einen großen Topf aus Metall. Über Rohre kommen vier wichtige Zutaten in den Kessel: Kautschuk, Ruß, Chemikalien und Öle. Kautschuk lagert in großen Paketen in der Fabrik und fühlt sich an wie fester Wackelpudding. Er ist der Grundstoff für Gummi. Ruß ist schwarzer Staub – und er entsteht, wenn etwas verbrennt. Alles wird vermischt und erhitzt. Aber Vorsicht! Der Gummi ist jetzt heiß und klebrig. Wie schwarzer Kaugummi wird der Gummi gedehnt, wieder zusammengedrückt und geknetet. Große Walzen rollen die warme Gummimasse aus. Damit der Reifen später fest ist, kommt noch etwas anderes in den Gummi: Stahl- und Stofffäden geben ihm mehr Halt. Jetzt muss der Gummi trocknen. Ein Gabelstapler lädt den Gummi auf und bringt ihn in die nächste Halle. Endlich wird der Reifen hergestellt. Eine große Maschine schneidet den Gummi zu. Die Gummilagen werden auf eine Rolle gezogen, die sich dreht: So wird aus den langen Gummistreifen ein runder Reifen. Mit jeder Schicht wird der Gummireifen dicker. Und all das ohne Klebstoff. Denn Gummi klebt von alleine. Nach einer Weile ist der Reifen schon fast fertig: Er ist aus schwarzem Gummi und rund. Aber da fehlt doch noch etwas . . .

Der Reifen hat noch kein Profil. So nennt man das typische Muster aus Rillen und Mulden. Dieses Profil ist wichtig, damit ein Reifen etwa bei Regen sicher auf der Straße fahren kann. Der Gummireifen wird dafür in eine Presse gelegt. Durch Druck und Hitze bekommt der Autoreifen sein Profil – bei über 150 Grad Celsius. Das ist so warm wie in einem Backofen. Man sagt auch, dass der Reifen gebacken wird. Jetzt muss er noch abkühlen. Dieses Teil ist dann fertig – und so ähnlich werden auch viele Reifen für Rennwagen oder für dein Fahrrad hergestellt.

Joachim Kling zeigt Beispiele von Reifen mit und ohne Profil. Foto: Julia Kilian

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