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Wichtige fleißige Helfer

18.05.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am 20. Mai ist Weltbienentag – Ein Drittel unserer Nahrung hängt von der Bestäubung ab

Ohne Bienen wären wir Menschen aufgeschmissen. Der 20. Mai soll uns daran erinnert. Dann ist Weltbienentag. Hier kommen die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Biene.

Viele Wildbienen-Arten sind vom Aussterben bedroht.  Foto: picture alliance
Viele Wildbienen-Arten sind vom Aussterben bedroht. Foto: picture alliance

BERLIN (dpa). Bienen sind fleißige Arbeiter. Sie fliegen von Blüte zu Blüte und sammeln Nektar und Pollen. Ihre Arbeit ist auch für uns Menschen enorm wichtig. Warum das so ist, und wie man Bienen schützen kann, erfährst du hier.

Warum sind Bienen so wichtig?

Ohne Bienen wären wir ganz schön aufgeschmissen. Viele Lebensmittel würde es ohne ihre Hilfe nicht geben. Und damit ist nicht nur der Honig gemeint. Auch Obst, Gemüse, Fruchtsäfte, Fruchtgummis, Öle, Brotaufstriche oder zum Beispiel Kleidung aus Baumwolle wären betroffen. Denn Bienen bestäuben die Pflanzen, wenn sie von Blüte zu Blüte fliegen. So helfen sie etwa dabei, dass Früchte wachsen. Manche Experten schätzen: Etwa ein Drittel unserer Nahrung hängt von der Bestäubung durch Bienen ab.

Warum sind Bienen bedroht?

Viele Leute denken bei Bienen zuerst an die Honigbiene. Sie lebt mit anderen Honigbienen in einem Bienenstock. Solche Bienenvölker gehören meist einem Imker, der sich um sie kümmert. Es gibt aber auch viele Wildbienen-Arten. Mehr als die Hälfte dieser Arten ist vom Aussterben bedroht. Wildbienen leben meist allein und suchen sich Nistplätze in der Natur. Allerdings finden sie immer weniger geeignete Plätze. Außerdem leiden sie unter den Pflanzenschutzmitteln, die auf viele Felder gesprüht werden. Und sie finden nicht genug Nahrung, weil auf Feldern meist nur eine Sorte Pflanzen angebaut wird. Man könnte sagen: Die Wiesen und Felder sind zu aufgeräumt.

Wie kann man Bienen schützen?

Man kann den Bienen zum Beispiel helfen, indem man den eigenen Garten verwildert lässt. „Je schlampiger das aussieht, desto besser ist es für die Insekten“, sagt ein Experte. Denn in so einem Lebensraum finden Insekten genügend Nahrung. Auch mit Nistplätzen ist den Wildbienen geholfen. Manche Arten nisten zum Beispiel in totem Holz, andere etwa im Boden. Außerdem kann man den Bienen helfen, indem man Obst und Gemüse kauft, bei dem weniger schädliche Pflanzenschutzmittel verwendet wurden.

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