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Wer studiert, verdient mehr Geld

09.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Es sind Hunderte Seiten, ein fetter Stapel Papier: Forscher haben viele Dinge über das Lernen in Deutschland, Frankreich, Japan und anderen Ländern untersucht und in einem Bericht zusammengefasst. Dabei kam unter anderem heraus: Wer nach der Schule ein Studium gemacht hat, hat deutlich bessere Chancen, einen Job zu finden. Leute mit Studienabschluss sind seltener arbeitslos als Leute, die zum Beispiel eine einfache Ausbildung in einer Firma gemacht haben. Oder die gar keinen Beruf gelernt haben. Wer studiert hat, verdient oft auch mehr Geld, sagten die Fachleute am Dienstag in Berlin. Das ist auch bei uns so. Aber hier gibt es eigentlich noch recht wenige Menschen, die studieren, meinten die Forscher. Zwar entscheiden sich inzwischen junge Menschen öfter für ein Studium als früher – aber das passiert längst noch nicht so häufig wie in anderen Ländern. Da müssten die deutschen Politiker noch mehr tun: Sie sollten zum Beispiel jungen Leuten aus ärmeren Familien besser helfen, ein Studium anzufangen, sagten die Experten. Dass mehr Leute studieren, ist unter anderem wichtig, weil es bei uns immer mehr ältere Menschen gibt. Wenn die mit ihrem Job aufhören und in Rente gehen, rücken oft nicht genug junge Bewerber nach. Deshalb fehlen für bestimmte Stellen Leute, die sich mit speziellen Themen sehr gut auskennen. Wenn mehr Leute studieren, wird diese Lücke eher geschlossen, meinen Fachleute.

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