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Wenn Papa Präsident der USA ist

30.08.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Vater von Sasha und Malia Obama ist Präsident der USA. Das kann sich zwar in diesem Jahr ändern. Denn im November wird gewählt. Doch noch lebt die Familie im Weißen Haus. Für die Schwestern ist es aber nicht immer toll, dass ihr Vater US-Präsident ist.

Sasha und Malia Obama mit ihrem Hund Bo Fotos: EPA
Sasha und Malia Obama mit ihrem Hund Bo Fotos: EPA

„Mein Papa ist der mächtigste Mann der Welt.“ Würdest du das gern sagen können und vielleicht ein bisschen damit angeben? Sasha und Malia Obama können das. Der Vater der beiden Mädchen heißt nämlich Barack Obama. Er ist Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika – kurz USA. Viele Menschen sagen, das ist der wichtigste Job der Welt. Für Sasha und Malia hat das aber auch Nachteile. Malia ist 14 Jahre alt, Sasha elf. Eigentlich heißt sie Natasha. Die beiden sind in Chicago geboren. Das ist eine große Stadt, die eher im Norden der USA liegt. Als ihr Vater zum Präsidenten gewählt wurde, mussten die Mädchen umziehen. Mit ihren Eltern ging es in die Hauptstadt Washington. Ihre Freunde konnten sie natürlich nicht mitnehmen. Aber immerhin begleitete ihre Oma sie. Und sie bekamen einen Hund. Der schwarz-weiße Knuddel heißt Bo. So fiel Sasha und Malia das Einleben vielleicht etwas leichter. Alle zusammen leben jetzt im Weißen Haus. Dort wohnt und arbeitet jeder Präsident der USA. Als Präsident wird Barack Obama rund um die Uhr bewacht – genau wie Sasha und Malia. Einfach so auf die Straße schlendern und ein Eis kaufen oder mit dem Hund durch den Park spazieren? Das geht nicht. Als Malia einmal in einem Ferienlager auf dem Land war, mussten immer Wachmänner in ihrer Nähe sein. Da wundert es nicht, dass nur die engsten Freunde im Weißen Haus vorbeischauen dürfen – wenn sie sich vorher angemeldet haben. Außerdem lauern überall Fotografen, die Bilder von den beiden machen wollen. Es wird erzählt, dass sie das gar nicht mögen. Aber es hat natürlich auch Vorteile für Sasha und Malia: Die beiden wohnen in großen Zimmern. Und sie haben einen noch größeren Garten. Wenn sie mit ihren Eltern verreisen, fliegen sie manchmal in einem eigenen Flugzeug. Dort sollen sogar ihre Namen in die Sitze eingestickt sein. Viele Stars kommen ins Weiße Haus und geben dort Konzerte für die Familie Obama und ihre Gäste. Trotz allem findet die Mutter der beiden Mädchen: Es geht ihren Kindern am besten, wenn alles so normal wie möglich ist.

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