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Wenn es schnell gehen muss

26.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Hubschrauber ist oft am schnellsten am Unfallort

Regelmäßig zählen Fachleute, wie viele Unfälle es im Verkehr gegeben hat. Die gute Nachricht ist: Weil weniger Menschen in der Corona-Krise unterwegs waren, gab es auch weniger Notfälle. Trotzdem ist es gut zu wissen, was dann schnell geschehen muss.

Der Intensivtransport- und Rettungshubschrauber „Christoph 77“ vom Typ H145 vom ADAC steht auf dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der Universitätsmedizin Mainz. Ist jemand schwer verletzt, kann ein Rettungshubschrauber gerufen werden, denn der ist sehr schnell am Unfallort.  Foto: Fabian Sommer
Der Intensivtransport- und Rettungshubschrauber „Christoph 77“ vom Typ H145 vom ADAC steht auf dem Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach der Universitätsmedizin Mainz. Ist jemand schwer verletzt, kann ein Rettungshubschrauber gerufen werden, denn der ist sehr schnell am Unfallort. Foto: Fabian Sommer

(dpa) Nur einen Moment nicht aufgepasst oder Pech gehabt: schon ist im Verkehr ein Unfall passiert. Das geschieht jeden Tag. Fachleute wollen es allerdings genau wissen: Sie zählen regelmäßig alle Unfälle, wer daran beteiligt ist und auch wie viele Menschen verletzt werden oder gar sterben. Das waren im vergangenen Jahr viel weniger Menschen als zuvor. Denn im Verkehr war wegen des Coronavirus insgesamt weniger los. Das berichteten Fachleute am Donnerstag. Passiert doch ein Unfall, muss es schnell gehen und zwar so:

NOTRUF ALARMIEREN

Wichtig ist es, den Notruf schnell anzurufen. „Kinder sollen bitte keine Angst haben“, sagt der Rettungsexperte Marco König. Er meint damit: Auch Kinder können den Rettungsdienst oder die Feuerwehr auf der Telefonnummer 112 anrufen oder die Polizei unter 110. Die Person, die dann ans Telefon geht, weiß genau, was sie wissen will. Zum Beispiel: Wo ist der Unfall passiert und gibt es Verletzte?

ERSTE HILFE

Nur weil jemand den Notruf alarmiert hat, kann er danach nicht einfach weggehen. Je nach Situation muss Erste Hilfe geleistet werden.

Das kann Leben retten. Wie man Erste Hilfe leistet, lernt man spätestens, wenn man den Führerschein macht. Bis dahin kannst du das also Erwachsene übernehmen lassen.

 

RETTUNGSGASSE BILDEN

Rettungsgassen sind sehr wichtig. Sie sorgen dafür, dass etwa auf der Autobahn der Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei schnell ans Ziel kommen.

Das gilt sogar in einem Stau. Dafür müssen rollende oder bereits stehende Autos Platz lassen. Den Platz zwischen dem Fahrstreifen ganz links und den übrigen Fahrstreifen nennt man Rettungsgasse.

RETTUNGSHUBSCHRAUBER

Ist jemand schwer verletzt, könne ein Rettungshubschrauber gerufen werden, erklärt Rettungsexperte Marco König. Der Vorteil des Hubschraubers ist seine Schnelligkeit.

Etwa zwei Minuten dauert es, bis er nach dem Notruf in der Luft ist. Er kann Verletzte auch in weiter entfernte Krankenhäuser bringen.

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