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Wenn die Zähne wackeln

20.06.2020 05:30, Von Maria Berentzen — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Milchzähne fallen aus und machen Platz für die größeren Zähne

Menschen bekommen zweimal in ihrem Leben Zähne: Zuerst wachsen die Milchzähne. Später fallen sie aus und die bleibenden Zähne brechen durch. Das hat der Körper ziemlich schlau eingerichtet. Doch Zähneputzen ist von Anfang an sehr wichtig.

Viele Kinder haben ungefähr mit sechs Jahren ihren ersten Wackelzahn.  Foto: Ole Spata/dpa
Viele Kinder haben ungefähr mit sechs Jahren ihren ersten Wackelzahn. Foto: Ole Spata/dpa

Ui, der wackelt ja! Viele Kinder haben mit etwa sechs Jahren ihren ersten Wackelzahn. Ist ein Zahn erst einmal locker, dauert es dann oft nicht lange, bis er ausfällt.

„Das tut zum Glück nicht weh“, sagt Mirela-Oana Nilius. Die Zahnärztin kennt sich gut mit Zähnen von Kindern aus. Sie arbeitet in Dortmund im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

Nach und nach fallen bei den meisten Kindern die Milchzähne aus. Sie machen Platz für 32 neue Zähne. Das hat der Körper ziemlich schlau eingerichtet: Die Milchzähne sind nämlich recht klein. Anders als zum Beispiel die Knochen an Armen oder Beinen können sie nicht weiterwachsen.

Erst die Milchzähne und später die zweiten Zähne

Deshalb bekommen Menschen zweimal Zähne. Erst ganz kleine Milchzähne und danach die zweiten Zähne, die bleiben. „Diese sind bereits von Geburt an im Kiefer angelegt“, sagt die Expertin. Dort schlummern diese so lange unter der Oberfläche, bis im Mund genug Platz für sie ist.

Milchzähne sehen auch besonders aus, wenn sie ausgefallen sind: Eigentlich hat jeder Zahn eine Wurzel. Diese sorgt dafür, dass der Zahn fest im Kiefer sitzt. Milchzähne sehen dagegen eher wie kleine Stummel aus. An denen kann man nicht mehr so recht eine Wurzel erkennen.

Die Wurzeln der Milchzähne lösen sich auf

Das liegt daran, dass der Körper einen Trick benutzt: Die Wurzeln der Milchzähne lösen sich regelrecht auf, damit die Zähne leichter ausfallen. Dafür sorgen besondere Zellen. Die Wurzeln verlieren ihren Halt und die Zähne lockern sich. Weil die Milchzähne sowieso nur wenige Jahre bleiben, sind sie außerdem nicht so fest im Kiefer verankert wie später die bleibenden Zähne. Auch aus diesem Grund lösen sie sich leichter.

Die bleibenden Zähne drücken außerdem irgendwann von unten gegen die Milchzähne. „Damit fangen sie dann an zu wackeln und fallen anschließend schmerzfrei aus“, sagt Mirela-Oana Nilius.

Ihren ersten Milchzahn bekommen Babys meist, wenn sie ungefähr sechs Monate alt sind. Mit zwölf Jahren haben fast alle Kinder ihre bleibenden Zähne. Die meisten Leute bekommen außerdem im Alter zwischen 17 und 24 Jahren noch Weisheitszähne. Diese sitzen ganz hinten im Mund hinter den Backenzähnen.

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