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Wenn das Wetter heißt wie ich

11.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wenn wir die Wetter-Vorhersage in der Zeitung lesen oder im Radio oder Fernsehen hören, hat das Wetter häufig einen Namen. Gutes Wetter heißt dann zum Beispiel Hoch Axel oder Klaus, eine Gewitterfront dagegen Heide oder Jaqueline. Die Namen sucht sich das Wetter natürlich nicht selbst aus, sondern es wird so getauft.

Ausflügler genießen am Strand vom Brombachsee in Ramsberg die Sonne.  Foto: Daniel Karmann
Ausflügler genießen am Strand vom Brombachsee in Ramsberg die Sonne. Foto: Daniel Karmann

Wetterforscher in Berlin vergeben Namen an das Wetter. Wer möchte, kann das Wetter auch nach seinem Namen benennen – dann heißt ein Sonnentag zu Sommeranfang zum Beispiel Torben, Theo oder Timo.

Bevor ein Wetter jedoch einen Namen bekommt, unterscheiden die Experten zuerst zwischen Hochdruckgebieten und Tiefdruckgebieten. Hochdruckgebiete sorgen meist für gutes Wetter. Tiefdruckgebiete dagegen sind oft verantwortlich für schlechtes Wetter. Da es jedes Jahr viele verschiedene Hochs und Tiefs gibt, werden Namen alphabetisch vergeben: Das erste Tief 2012 hieß Andrea, das erste Hoch Axel. Jahrelang war es so, dass schlechtes Wetter immer Mädchennamen und gutes Wetter immer Jungennamen bekam. Doch seit einigen Jahren gibt es eine neue Regelung. Jetzt wird abgewechselt: In einem Jahr hat das schlechte Wetter Jungennamen, im nächsten Mädchennamen. Die Wetterforscher veröffentlichen dann jedes Jahr Listen, wann welche Namen vergeben werden. Ganz billig ist es jedoch nicht, ein Wetter zu taufen: Bei einem Tief kostet es rund 200 Euro, bei einem Hoch sind es sogar 300 Euro. Trotzdem bewerben sich jedes Jahr so viele Menschen, dass die meisten Namen für 2012 schon vergeben sind. Nur ein paar Schlechtwetter-Abschnitte sind noch zu haben. Keine große Überraschung!

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