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Wenig Geld für veraltete Schulen

01.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schnelles Internet und Tablets sind an vielen Schulen noch nicht angekommen

Tablets, schnelles Internet, moderne Tafeln: Eigentlich sollten Schulen all das schon bekommen haben. Das war zumindest abgemacht. Doch bislang ist davon noch nicht viel angekommen.

Korntal-Münchingen: Ein Schüler, der in die achte Klasse eines Gymnasiums geht, bedient an einem Notebook die Lernplattform Moodle. Viele Schulen sind nicht so gut mit modernen Geräten ausgestattet.  Foto: Marijan Murat/dpa
Korntal-Münchingen: Ein Schüler, der in die achte Klasse eines Gymnasiums geht, bedient an einem Notebook die Lernplattform Moodle. Viele Schulen sind nicht so gut mit modernen Geräten ausgestattet. Foto: Marijan Murat/dpa

BERLIN (dpa). Wenn mehrere Gruppen etwas abmachen, sprechen sie manchmal von einem Pakt. Dabei geht es zum Beispiel um Bündnisse zwischen verschiedenen Ländern.

In deutschen Schulen ist seit einiger Zeit von einem Digital-Pakt Schule die Rede. Hier erfährst du, was dahintersteckt und warum manche gerade unzufrieden sind.

Worum geht es bei diesem Digital-Pakt?

Bei dem Pakt geht es um Hilfen für Schulen in Deutschland. Die deutsche Regierung will dafür eine große Summe Geld ausgeben: fünf Milliarden Euro. Auch die einzelnen Bundesländer von Deutschland geben noch etwas Geld dazu.

Die entscheidenden Politikerinnen und Politiker hatten dem Plan schon vor eineinhalb Jahren zugestimmt.

Wofür soll das Geld ausgegeben werden?

Zum einen soll es an mehr Schulen schnelles Internet geben. Die Schulen sollen außerdem eine bessere Ausstattung bekommen. Dazu gehören zum Beispiel Tablets und moderne Tafeln, die mit dem Internet verbunden sind. Auch Lern-Plattformen soll es geben. Darüber könnten sich Schülerinnen und Schüler zum Beispiel Lern-Videos anschauen.

Wie kommt eine Schule an die bessere Ausstattung?

Erst mal müssen Lehrerinnen und Lehrer besprechen, was sie im Unterricht verbessern wollen. Dann überlegen sie sich, welche Geräte und Hilfen sie dafür brauchen. Teilweise können bei diesen Fragen auch Eltern und Schüler mitreden.

Dann muss die Schule einen Antrag stellen. Solche Anträge landen schließlich bei Mitarbeitern des Bundeslandes. Die Fachleute sollen die Anträge prüfen und die Schulen beraten. Das alles sei aber noch viel zu kompliziert, finden manche.

Wie viel hat sich denn schon verbessert?

Noch nicht besonders viel. Gerade kam heraus: Die Regierung von Deutschland hat erst einen sehr kleinen Teil des Geldes bereitgestellt. Das habe auch mit dem Coronavirus zu tun, sagte die zuständige Ministerin. Viele Anträge hätten noch nicht bearbeitet werden können. Andere sehen das Problem bei den komplizierten Anträgen: Viele Schulen hätten damit Probleme.

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